Neue Westfälische (Bielefeld)

Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld): Bielefelder Gewalttäter gefasst Sparzwang wäre lebensgefährlich JENS REICHENBACH

    Bielefeld (ots) - Ein kleiner Streit unter Jugendlichen eskaliert, ein Wort ergibt das andere, die Argumentation der jungen Männer wird hitziger, ihre Körpersprache bedrohlich. Bis dahin keine ungewöhnliche Situation, auch für die Älteren unter uns. Doch plötzlich sehen zwei der Streithähne rot. Sie schlagen zu, mit Fäusten, treten, greifen sogar zur Bierflasche und nehmen damit leichtfertig in Kauf, dass einer dieser Schläge sogar tödlich enden kann. Das ist eine neue Qualität der Gewalt, die erst seit kurzem Schlagzeilen macht. Nicht nur wegen ihrer maßlosen Brutalität, sondern auch wegen der Motivation der Täter, die niemand nachvollziehen kann. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Mit der Berichterstattung dieser Zeitung über die regelmäßigen Gewalttätigkeiten auf dem Bielefelder Jahnplatz kam deshalb auch Kritik an der fehlenden Polizeipräsenz in der Nacht auf. Die Polizeiführung kündigte Besserung an, die Kripo gründete eigens eine Ermittlungskommission, um den Fall Plath schnellstmöglich aufzuklären. Zumindest Letzteres ist gelungen, Glückwunsch! Doch dieser Erfolg droht im Nirgendwo zu verpuffen, wenn jetzt die Politik nicht die Mittel für eine verstärkte Staatsgewalt am "gefährlichsten Platz Bielefelds" bewilligt. Eiserner Sparzwang wäre hier lebensgefährlich.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Westfälische (Bielefeld)

Das könnte Sie auch interessieren: