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Neue Westfälische: Neue Westfälische Bielefeld: Wettskandal im internationalen Fußball Banden die Rote Karte zeigen MATTHIAS BUNGEROTH

    Bielefeld (ots) - Der Verdacht der Ermittlungsbehörden ist gewaltig: 200 Ligaspiele in etlichen Ländern Europas sollen verschoben worden sein. Was lockte, war das schnelle, große Geld, das mithilfe von Sportwetten zu gewinnen ist. Wenige Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft steckt der Rasensport in der größten Krise seiner Geschichte. Denn Vorwürfe der Beteiligung in diesen Wettskandal richten sich auch gegen zahlreiche Trainer, Spieler und Offizielle, die sich an den mafiösen Betrügereien beteiligt haben sollen. Sollten sich diese Vorwürfe auch nur ansatzweise bestätigen, bleibt nur die nüchterne Feststellung: Sollte der Profifußball bei all den Skandalen in seiner Geschichte noch eine Unschuld gehabt haben, jetzt hat er sie ganz sicher verloren. Neben den Strafverfolgungsbehörden sind nun zu allererst die Sportverbände auf nationaler und internationaler Ebene gefordert, Handlungsfähigkeit zu beweisen. Wer als Aktiver nachweislich in Betrügereien beteiligt war, muss lebenslang vom organisierten Spielbetrieb ausgeschlossen werden. Alles andere würde die Glaubwürdigkeit der Funktionärsebene bis ins Mark erschüttern. Kriminelle Machenschaften gibt es überall in der Gesellschaft, dagegen gibt es die Mittel des Rechtsstaates. Jetzt ist auch die Fußballgemeinde gefordert, den betrügerischen Banden die rote Karte zu zeigen. Der Fußballfan muss wissen, dass es bei den Entscheidungen über Sieg und Niederlage im Stadion mit rechten Dingen zugeht.

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