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Neue Westfälische: Suche nach dem vermissten Airbus Orientierungslos RALPH SCHULZE, MADRID

    Bielefeld (ots) - Hilflosigkeit und Ratlosigkeit bestimmen auch Tage nach dem Airbus-Absturz über dem Atlantik die Suche nach den Überresten des französischen Passagier-Flugzeuges. Hinzu gesellt sich ein Stück Verantwortungslosigkeit des brasilianischen Militärs, das im Wasser schwimmenden Müll tagelang und ungeprüft als Teile der abgestürzten Maschine ausgab. Ein schwerer Rückschlag für die Angehörigen der Opfer und für die Aufklärung der Katastrophe. Die traurige Wahrheit ist, dass die Bergungsteams bis zum Freitag immer noch keine Ahnung hatten, wo der Airbus abgestürzt ist. Und wo der für die Ursachenforschung so wichtige Flugschreiber liegt. Mit jedem Tag, der vergeht, sinken die Chancen, überhaupt noch Wrackteile zu finden. Oder auch die sterblichen Überreste der 228 Airbus-Insassen. Zurück bleibt das Unbehagen, dass für die Sicherheit noch nicht alles Menschenmögliche getan wird: Verkehrsmaschinen über dem Atlantik werden - außerhalb der Radarreichweite - nicht von Fluglotsen per Satelliten-Navigation begleitet und kontrolliert. Deswegen kennt man auch nicht die letzte Position des Jets, bevor seine Systeme versagten, und er abstürzte. Fast unglaublich in einem Zeitalter, in dem gestohlene Autos und verunglückte Wanderer per GPS recht gut geortet werden können.

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