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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zur drohenden Pleite Griechenlands

Rostock (ots) - Den Griechen bleiben vielleicht noch vier Wochen bis zur Wiedereinfürung der Drachme. Am 20. August muss Athen 3,2 Milliarden an die Europäische Zentralbank (EZB) zahlen. Doch die sind nicht da. Griechenlands Austritt aus der Eurozone wäre die logische Konsequenz, zugleich aber eine Niederlage für Europas Krisenpolitik. Denn die verordnete Radikal-Sparkur hat nicht gewirkt. Vielmehr hat sie die ohnehin marode Wirtschaft in eine Abwärtsspirale gezwungen und den Griechen jede Überzeugung geraubt, dass die von ihnen verlangten Opfer gerecht sind. Fahrlässig hat Athen bis heute die Reichen, das aufgeblähte Militär und die überbezahlte Politikerkaste weitgehend geschont.

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