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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zum EU-Gipfel

    Rostock (ots) - Mittelfristig braucht der Euro, will er denn überleben, eine völlig neue Vertragsbasis. Er braucht eine weitgehend abgestimmte Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Leistungsstarken wie Deutschland Zügel anlegt und Schwächeren wie Italien Druck macht. Ja, sie notfalls aus der Euro-Zone verweist. Solidarität - koste es was es wolle - gefährdet letztlich die gemeinsame Währung. Griechenland selbst kann erst einmal durchatmen. Gerettet ist es nicht. Athen muss aufpassen, dass der selbstauferlegte Spardruck nicht in eine volkswirtschaftliche Depression mündet, die die griechische Demokratie gefährdet. Dann wird man den Schritt bedauern, den man heute nicht gehen will: nämlich die Rückkehr zur Drachme. Der alten Währung, die man - befreit von den Euro-Fesseln - abwerten und somit den Haushalt sanieren könnte.

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