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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Steinbach

    Rostock (ots) - Es wird wohl das Schicksal von Erika Steinbach sein, ihr Lebenswerk nicht krönen zu dürfen. Was für sie wie eine persönliche Niederlage klingen mag, ist für die deutsch-polnische Nachbarschaft im Allgemeinen und für die friedliche Koexistenz in der schwarz-gelben Koalition im Besonderen ein Glücksfall. Es war ein weiser Beschluss des Bundes der Vertriebenen, den so heiklen Beiratsposten für die Stiftung gegen Vertreibung vorerst nicht mit ihrer Präsidentin Steinbach zu besetzen. Ob daraus ein endgültiger Verzicht oder eine provokative "Politik des leeren Stuhls" wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen und Monaten. Es ist an Steinbach, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, nämlich "Freundin Polens" zu sein. Denn für politische Kompromisse und diplomatische Grautöne bleibt in dieser Personalfrage kein Raum.

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