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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zu: Opel

    Rostock (ots) - An Signalen hat es der US-Autogigant, der sich nach der Pleite nun wieder überraschend stark gegenüber den Europäern geriert, nicht fehlen lassen. Als für die deutschen Politiker schon längst alles in Sack und Tüten schien, hielt sich GM bedeckt und schloss einen Alleingang nicht aus. Gründe dafür gab es genug. Opel ist für GM beim Bau energieeffizienter Fahrzeuge unverzichtbar. Zudem drohte mit der Beteiligung russischen Kapitals beim Magna-Deal die technologische Aufrüstung der maroden Autoproduktion in Medwedews Riesenreich. Niemand weiß, ob das Magna-Konzept aufgegangen wäre. Sicher ist aber jetzt, dass sich die Opel-Mitarbeiter auf noch härtere Zeiten einstellen müssen. General Motors fährt Opel also weiter allein - hoffentlich nicht gegen die Wand. Denn bis jetzt ist völlig unklar, wie die Amerikaner die Zukunft der deutschen Traditionsmarke sichern wollen.

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