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Afghanistan nach dem Erdbeben: ASB bereitet Hilfe vor Spendenaufruf für weitere Hilfslieferungen

    Köln (ots) - 5.000 Decken will der Arbeiter-Samariter-Bund als
erste Hilfsmaßnahme in die von den Erdbeben am Montag zerstörte Stadt
Nahrin im Norden Afghanistans bringen. Zwei Mitarbeiter des ASB
Hamburg bereiten sich darauf vor, von der tadschikischen Hauptstadt
Duschambe aus, mit der Unterstützung des russischen
Katastrophenschutz-ministeriums den Hilfstransport zu organisieren.
    
    Durch die beiden starken Erdbeben von Montag liegt die Altstadt
von Nahrin in Trümmern. Noch ist nicht klar, wie viele Tote die
neuerliche Katastrophe gefordert hat. Sicher ist, dass in der Region
mehr als 20.000 Menschen obdachlos geworden sind und sich zum Teil
auf der Flucht befinden.
    
    "Die Provinz Baghlan, in der das Epizentrum der Beben lag, liegt
mitten im Hindukusch und ist sowohl von Kabul als auch von Duschambe
aus nur über Passstraßen zu erreichen. Dadurch werden schnelle
Hilfsmaßnahmen noch zusätzlich erschwert", erklärt Stefan Sandbrink,
Leiter der ASB-Auslandshilfe.
    
    Der Arbeiter-Samariter-Bund ist bereits seit Oktober 2001 in
Afghanistan aktiv. Er konzentriert seine Hilfsprojekte auf den Norden
des Landes und versorgt dort die zahlreichen Flüchtlinge, deren
Versorgungslage katastrophal ist.  
    
    Damit der ASB seine Hilfe für die Not leidenden Menschen ausweiten
    kann, bittet er um Spenden auf sein
    
    Konto 1888
    Sozialbank Köln
    BLZ: 370 205 00
    Stichwort: Afghanistan
    
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