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Schleyer: "Nur durch die Qualität unserer Köpfe und Hände können wir im internationalen Wettbewerb bestehen"

    Bonn (ots) - ZDH-Hauptgeschäftsführer Hanns-Eberhard Schleyer sieht in den ersten wirtschafts- und steuerpolitischen Entscheidungen der großen Koalition "eine Reihe von positiven Merkmalen". Das sagte er am Freitag in PHOENIX-Interview. Als Beispiel nannte er die geplante Erbschaftssteuer-Neuregelung, die vor allem für die anstehenden Betriebsübergaben wichtig sei. "Wir hoffen natürlich, dass die großen Themen Strukturreformen, Steuerreformen und Reformen der Sozialversicherungssysteme jetzt im Lauf der nächsten vier Jahren nicht nur angepackt werden, sondern auch zu befriedigenden Ergebnissen im Interesse des Standort Deutschland führen", so Schleyer. Mit Blick auf die für 2007 vorgesehene Umsatzsteuererhöhung sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, er hoffe, "dass es uns gelingt, im Laufe des nächsten Jahres, die Regierung davon zu überzeugen, zumindest zu einem bestimmten Teil Abstand von den Steuererhöhungsplänen zu nehmen." Der Standort Deutschland werde künftig nur wieder wettbewerbsfähiger, wenn es gelinge, das Land insgesamt innovationsfähiger zu machen. "Nur durch die Qualität unserer Köpfe und Hände können wir im internationalen Wettbewerb bestehen und deshalb müssen wir sehr viel größere Anstrengungen im Bildungsbereich machen." Dies gelte nicht nur für die Universitäten, sondern auch für die berufliche Bildung. "Darauf setzen wir im Rahmen eines nationalen Bildungspaktes", so Schleyer.

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