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Berliner PHOENIX Runde "Gesund sparen? - Deutschlands Weg aus der Schuldenfalle", PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS Mittwoch, 26. Oktober 2005, 21.00 Uhr

    Bonn (ots) - "Wir sind bei der Analyse der Probleme mehr oder weniger einer Meinung", sagt die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel. CDU/CSU und SPD sind sich zumindest über die Höhe des Haushaltsdefizits einig: 35 Milliarden Euro. Doch besteht auf beiden Seiten auch Konsens darüber, wie dieses Defizit beseitigt werden soll? Die Union beharrt auf ihrer Forderung nach einer Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 18 Prozent. Die SPD wehrt sich strikt dagegen und will stattdessen die Steuerquote unter anderem durch den Abbau von Steuervergünstigungen um mindestens zwei Prozentpunkte anheben. Der CDU-Haushaltsexperte Kampeter kritisierte dieses Vorhaben als die "größte Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland". Viele staatliche Vergünstigungen sollen gestrichen werden, darüber besteht Einigkeit auf beiden Seiten. Doch wer wird sie zu spüren bekommen? Müssen die deutschen Bürger nun die Fehler einer scheidenden rot-grünen Politik ausbaden?

    Werden SPD und Union mit einem gemeinsamen "Finanzpakt für das ganze Land" den deutschen Schuldenberg abbauen? Hat der designierte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück das Zeug zur Sanierung des miserablen Bundeshaushalts?

    Gaby Dietzen diskutiert in der Berliner PHOENIX-Runde mit dem Finanzwissenschaftler Jürgen Kromphardt (TU Berlin), Carsten Schneider (SPD), der Journalistin Birgit Marschall (Financial Times Deutschland) und dem Publizisten Oswald Metzger.

    Wiederholung um 0 Uhr,  im Nachtprogramm und  Donnerstag, 27. Oktober, 9.15 Uhr

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