CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann: "Wir sind zerrieben worden in dem polarisierten Wahlkampf von Manuela Schwesig mit der AfD."
Berlin/Bonn (ots)
Die CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann sucht nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin nach Gründen für das schlechte Abschneiden ihrer Partei. Im phoenix-Interview sagte sie:"Das ist ein erschütterndes Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern für uns. Wir sind zerrieben worden in dem polarisierten Wahlkampf von Manuela Schwesig mit der AfD. Daniel Peters und seine Mannschaft haben alles gegeben und hart gekämpft mit viel Unterstützung aus dem gesamten Bundesgebiet der CDU. Deswegen ist es ein besonders schwieriges Ergebnis in Mecklenburg." In Berlin sehe es ihrer Meinung nach anders aus, Stefan Evers habe in einer schwierigen Phase für die CDU den Staffelstab als Spitzenkandidat in einer schwierigen Phase übernommen und eine "unglaubliche Aufholjagd hingelegt". In Berlin komme es nun auf SPD und Grüne an, "eine Regierung zu formen zusammen mit der Union, die Stabilität und Sicherheit auch für Berlin garantiert und wo nicht Antisemitismus im Roten Rathaus sitzt."
Für die CDU und Friedrich Merz sei es nun wichtig, ein Zeichen der Stabilität und auch der Führung auszusenden, "dass er und die Bundesregierung und auch die CDU Deutschlands unser Land wieder fit für die Zukunft machen wollen." Die angestoßenen Reformen seien genau dafür gedacht. Die CDU wisse, dass "das mit Beschwer einhergeht. Aber es ist unsere Aufgabe, wieder für Optimismus und Lust auf Zukunft zu sorgen und die Ängste, die es gibt, aufgrund der vielen Krisen in der Welt berechtigt sind und wir das sehen und deshalb unsere Politik jetzt darauf ausrichten."
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