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Im Dialog
Freitag, 17. Mai 21.00 Uhr / Gaby Dietzen und Hildegard Hamm-Brücher

    Bonn (ots) - Die Grande Dame der FDP Hildegard Hamm-Brücher hat
dem Generalsekretär ihrer Partei, Guido Westerwelle mit ihrem
Austritt gedroht. Grund ist die Position der FDP zum Nahost-Konflikt,
insbesondere die antiisraelische Haltung.
    
    Es war nicht das erste Mal, das sich Hamm-Brücher zu Wort meldet,
wenn ihr in der FDP etwas gegen den Strich ging.
      
    Die streitbare Dame ist seit 1948 Mitglied der Liberalen.
Initialzündung für den Schritt in die Politik war für die gebürtige
Essenerin ein Interview mit dem damaligen Bundespräsidenten Theodor
Heuss.
    
    Das politische Erwachen liegt jedoch etwas weiter zurück, so
gehörte die promovierte Chemikerin zur Widerstandsbewegung "Weiße
Rose" im Dritten Reich.

    Im Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit stand die Bildungspolitik. Ihre liberalen Vorstellungen dazu brachten ihr auch in der FDP heftige Kritik ein.

    Parallel ist Hamm-Brücher die Stärkung der direkten Demokratie bis
heute ein Anliegen.
    
    Sie war Staatssekretärin im hessischen Kultusministerium, im
Bildungsministerium und im Auswärtigen Amt. 1991 verabschiedete sie
sich aus der aktiven Politik. Drei Jahre später wurde sie Kandidatin
um das Amt des Bundespräsidenten, unterlag aber schließlich Roman
Herzog in der Abstimmung. Doch bis heute beteiligt sich die 81jährige
mit "Zwischenrufen" zur politischen Lage und der FDP.
    
    Erholung findet Hamm-Brücher beim Schwimmen, Skilaufen und in der
Gartenarbeit. Als aktive Sportlerin war sie sogar Meisterin im
Kraulschwimmen.
    
    
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