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Stadionbauer Wilbrenninck lobt Entwicklungsschub der WM für Südafrika

Bonn (ots) - Bonn, 8. Juni 2010 - Steven Wilbrenninck, Geschäftsführer der Düsseldorfer HBM Stadien und Sportstätten GmbH, die die WM-Stadien in Johannesburg und Port Elizabeth gebaut hat, ist überzeugt, dass die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika eine Initialzündung für die Entwicklung Südafrikas sein wird. Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau des Autobahnrings um Johannesburg oder die Verbesserung der Flughäfen seien fantastisch, sagte Wilbrenninck, der drei Jahre lang für die Bauarbeiten an den beiden Stadien zuständig war und im Land lebte. "Es war gut, dass es den Druck der Fifa gab", lobte er im Fernsehsender PHOENIX, sonst hätte man die Maßnahmen vielleicht zehn Jahre verschleppt.

Im Gegensatz zu Stadionbauvorhaben in Europa gebe es gravierende Unterschiede, berichtete der Stadionbauer. Während die südafrikanischen Ingenieure gut qualifiziert gewesen seien, mussten zum Beispiel die 3500 Bauarbeiter für den Bau des Johannesburger Stadions erst extra geschult werden. Eine Maßnahme mit Folgewirkung: "Jetzt hat man viele geschulte Bauarbeiter", betonte Wilbrenninck. Zudem mussten wesentliche Bestandteile des Stadions erst im Ausland eingekauft werden. "Wir mussten ein enormes logistisches Puzzle lösen." Das Johannesburger Stadion "Soccer City" gilt jetzt schon als Symbol für die Fußball-WM 2010.

Zwei Milliarden Euro seien alleine in die WM-Stadien investiert worden, schätzt Wilbrenninck. Etwa 30 Milliarden Euro sollen es für die WM insgesamt gewesen sein. "Ohne die Weltmeisterschaft wäre das Geld nicht mobilisiert worden. Deswegen glaube ich, dass die WM eine sehr gute Sache für das Land Südafrika und auch für den Kontinent Afrika ist", sagt Wilbrenninck.

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