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CSU-Generalsekretär Dobrindt mahnt erneute Reform der Erbschaftssteuer an
Stegner: SPD macht im Gegensatz zur Union konkrete Steuervorschläge

Bonn (ots)

Die CSU will nach Aussage ihres Generalsekretärs
Alexander Dobrindt die Erbschaftssteuer noch einmal reformieren. In 
der PHOENIX-Sendung UNTER DEN LINDEN (Ausstrahlung 22.15 Uhr) sagte 
er am Montagabend: "Wir sollten die Frage der Erbschaftssteuer noch 
mal diskutieren. Wir haben da Ungerechtigkeiten reingepackt, die die 
SPD mit verursacht hat." Es sei unsäglich, dass in diesem System 
heute die engsten Verwandten, etwa Schwestern und Brüder, so 
behandelt würden, als seien sie vollkommen Fremde. "Ich glaube, dass 
man das neu regeln muss und dass man darüber reden muss, warum wir 
hier einen Familienbegriff bei der SPD vorfinden, der diesen Namen 
nicht verdient hat. Da wollen wir ran!", so Dobrindt weiter. Die am 
Wochenende von der SPD vorgestellten Steuervorschläge nannte er "eine
so große Mogelpackung", die "im Prinzip nur der SPD einfallen kann". 
Jemandem, der vielleicht 500 Euro vom Finanzamt zurückerhalte, 300 
Euro anzubieten, damit er dieses Geschäft eingeht, sei unseriös. 
Wörtlich ergänzte der CSU-Generalsekretär: "Im Prinzip ist das 
moderne Wegelagerei." Die SPD habe in diesem Modell keine Antworten 
auf "die große Ungerechtigkeit im Steuersystem, nämlich die kalte 
Progression zu beseitigen". Zudem versuche sie momentan "einen großen
Linksruck".
Ebenfalls in der PHOENIX-Sendung wies der schleswig-holsteinische 
SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner die Kritik Dobrindts zurück. Der 
Unterschied zur Union bestehe darin, dass die SPD sehr konkrete 
Vorschläge mache: "Wir wollen zum Beispiel die Beiträge für die 
Kindergärten abschaffen. Wir wollen Beitragsfreiheit vom Kindergarten
bis zum Studium. Das entlastet eine normale Familie viel, viel 
stärker als jede Steuererklärung", so Stegner. Zudem sei dies auch 
gerechter als jede Steuerreform, die die Union anbiete, "wo sie 
keinem Menschen sagen, wo die 30 Milliarden herkommen sollen." Dem 
bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer warf er vor, jeden Tag
einen neuen Vorschlag zu machen, so dass ihm seine eigenen 
Parteifreunde kaum folgen könnten. "Logik und Konsequenz hat das 
nicht", so Stegner.

Pressekontakt:

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PHOENIX-Kommunikation
Ingo Firley
Telefon: 0228 / 9584 193
Fax: 0228 / 9584 198

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

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