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3sat-Doku "Mysterium Narkose" über Narkosen und ihre Risiken

Angehende Anästhesisten bei einem Kurs im Heidelberger Narkose-Simulator. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/Marilena Schulte"
Angehende Anästhesisten bei einem Kurs im Heidelberger Narkose-Simulator. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/Marilena Schulte"

Mainz (ots) -

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 20.15 Uhr
Erstausstrahlung  

Vollnarkosen sind immer ein Risiko, vor allem für ältere Patienten. Die 3sat-Dokumentation "Mysterium Narkose" von Franca Leyendecker widmet sich Fragen zur Narkose und zeigt, dass die Forschung bis heute noch gar nicht genau weiß, was bei einer Vollnarkose überhaupt genau im Gehirn passiert. Wie wirken Narkosemittel, und welche Alternativen zur Narkose gibt es? Die Dokumentation zeigt am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 20.15 Uhr, verschiedene neue Ansätze der Medizin bei Narkosemedikamenten, bei Messgeräten zur besseren Dosierung und zur Hypnose als Alternative zur Vollnarkose.

In Deutschland werden pro Jahr rund zehn Millionen Operationen unter Vollnarkose durchgeführt. Was dabei genau im Gehirn passiert, weiß die Forschung bis heute nicht. Zwar verstehen Wissenschaftler immer besser, wie einzelne Anästhetika auf Zell-Ebene wirken, trotzdem kommt die Wissenschaft dem Geheimnis der Narkose nur langsam auf die Spur. Bislang sind wichtige Fragen unbeantwortet: Warum haben völlig unterschiedliche Narkosemittel genau denselben Effekt - Bewusstlosigkeit? Warum wirken sie bei einem Patienten perfekt und beim anderen kaum oder gar nicht?

Solange die Wissenschaft nach Antworten sucht, bleibt die Narkose eine riskante Angelegenheit. Vor allem für ältere Patienten birgt eine Operation große Gefahren: Zwischen 30 und 40 Prozent der über 60-Jährigen leiden nach einer Vollnarkose unter einem "postoperativen kognitiven Defizit", auch Delir genannt. Die Ursachen für die Desorientierung und Halluzinationen sind nicht eindeutig geklärt. Aktuelle Studien legen nahe: Je tiefer die Narkose, desto höher ist das Risiko für eine kognitive Beeinträchtigung nach der Operation. Forscher suchen nach neuen Methoden, um die Vollnarkose sicherer zu machen. Wie lassen sich Zwischenfälle vermeiden? Und wie lässt sich die Narkose noch besser an den Patienten und seine Krankengeschichte anpassen?

Die Wissenschaftsdokumentation "Mysterium Narkose" zeigt 3sat im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag".

Weitere Informationen und die Dokumentation als Video-Stream: https://ly.zdf.de/8SHoFB/

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 - 70-16478; 
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Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wad

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