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3sat: Pegah Ferydoni ist zurück bei "Kulturpalast"

Moderatorin Pegah Ferydoni ist zurück auf der grünen "Kulturpalast"-Couch Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/Michael Khano"

Mainz (ots) -

Ab Samstag, 13. Mai 2017, 19.30 Uhr, 3sat
Erstausstrahlung
 

Pegah Ferydoni ist zurück auf der "Kulturpalast"-Couch. Die Schauspielerin und Moderatorin vertritt in der neuen "Kulturpalast"-Staffel (samstags, bis 10. Juni 2017) ihre Kollegin Nina Fiva Sonnenberg, die in Elternzeit ist. Pegah Ferydoni hat 2011 die Sendung mit entwickelt und drei Jahre lang wöchentlich moderiert. Los geht die neue Staffel am Samstag, 13. Mai 2017, 19.30 Uhr, mit der Frage: "Ist die Demokratie am Ende?"

"Ich freue mich auf unser Team und ganz besonders auf die Interview-Gäste", sagt Ferydoni zu ihrer Aufgabe als Moderatorin. Sie passe gut zu "Kulturpalast", denn auch sie interessiere sich "frei nach dem Motto 'Kunst ist die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln' wenig für sogenannte unpolitische Kunst beziehungsweise Kunst ohne tiefgründige humanistische Haltung oder gesellschaftliche Fragestellung", so Ferydoni weiter (siehe Interview).

Als Gast begrüßt Pegah Ferydoni in der ersten Sendung den Regie-Shooting-Star Ersan Mondtag, der in seiner Arbeit immer wieder die "Lust am Totalitären" auseinandernimmt und der in diesem Jahr zum zweiten Mal mit einer Inszenierung zum Berliner Theatertreffen eingeladen war.

Ersan Mondtag beschäftigt sich in vielen seiner Stücke mit dem Untergang der Demokratie, so auch in seinem Stück "Ödipus und Antigone" am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Dort zeigt er die dysfunktionale Familie um Ödipus und Kreon als alterskranke Zombie-Gang. Er malt eine totalitäre Zukunft an die Wand, und es ist klar: Wenn das nächste Mal die Demokratie abgeschafft wird, dann eher mit einprägsamem Hashtag und vielen likenden Followern und kaum - wie in den 1930ern - mit Marschmusik und Fackelzug.

Wie aus einer bunten Google-Liberalität ein protofaschistischer Überwachungsstaat werden kann, ist ein weiteres Thema der Sendung: Der amerikanische Autor Dave Eggers hat in seinem Bestseller "The Circle" darüber geschrieben. Jetzt kommt das Buch als groß angelegte Hollywood-Produktion in den USA in die Kinos. Tom Hanks und Emma Watson spielen die Hauptrollen in dieser Geschichte über eine große Internetfirma, in der sich alle freiwillig für Transparenz entscheiden.

Aber was kann man tun, wenn die Menschen die Demokratie doch behalten wollen? Man will sie ja nicht gleich einer Herrschaft der "Gescheiten" opfern, wie sie der Politologe Jason Brennan in seinem Buch "Gegen Demokratie" vorschlägt: Danach soll nur wählen dürfen, wer einen Intelligenztest besteht.

Mit "Türkisch für Anfänger" feierte die Schauspielerin Pegah Ferydoni als streng gläubige Muslima "Yagmur" ihren großen Durchbruch und wurde dafür 2006 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Seitdem ist die 33-Jährige eine gefragte Darstellerin im deutschen Filmgeschäft.

Weitere Informationen und ein Interview mit Pegah Ferydoni: http://ly.zdf.de/7mf/

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