Reichweite erhöhen: So steigern Sie nachhaltig Ihre PR-Sichtbarkeit
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Mit diesem berühmten Satz stellte der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick eine Grundregel der Kommunikation auf. Doch in der heutigen Informationsflut reicht bloßes Kommunizieren längst nicht mehr aus. Die eigentliche Herausforderung für Unternehmen lautet, dafür zu sorgen, dass ihre Botschaften nicht im Rauschen untergehen.
Die Ziele dabei sind klar: Reichweite erhöhen und langfristig Sichtbarkeit aufbauen. Immer mit Blick auf die Zielgruppe. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Themen Reichweite benötigen, wie Sie Ihre Reichweite steigern können und mit welchen Formaten und Maßnahmen Sie wirklich den Unterschied machen.
- Warum ist Reichweite in der PR so wichtig?
- Wer braucht Reichweite?
- Welche Themen brauchen Reichweite?
- Zielgruppe definieren: Wen möchte ich erreichen?
- Die richtigen Kanäle wählen: Wo erreiche ich meine Zielgruppe?
- Reichweite aufbauen: Welche Kanäle sind besonders relevant?
- Reichweite steigern: Welche Content-Formate verhelfen zu Sichtbarkeit?
- PR-Strategie: Der Schlüssel für mehr Reichweite
- Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten
- Wie news aktuell Ihnen helfen kann, Ihre Reichweite zu steigern
- So können Sie Ihre Reichweite erhöhen und langfristig sichtbar bleiben
Das Wichtigste im Überblick
- Zielgruppe first: Erfolgreiche PR beginnt mit einer klar definierten Zielgruppe. Nur wer weiß, wen er oder sie erreichen will, kann die richtigen Kanäle und Formate gezielt einsetzen.
- Kanalwahl entscheidet: Ob klassische Medien, Social Media oder Unternehmenskanäle – nachhaltige Sichtbarkeit entsteht dort, wo die Zielgruppe wirklich aktiv ist.
- Content-Formate machen den Unterschied: Von Pressetext bis Video – die richtige Aufbereitung der Inhalte entscheidet darüber, ob die Botschaft dahinter wirklich wahrgenommen wird.
- Strategie schlägt Zufall: Eine durchdachte PR-Strategie ist der Schlüssel, um Ihre Reichweite zu erhöhen
Warum ist Reichweite in der PR so wichtig?
Reichweite ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen: Nur Botschaften, die wirklich ankommen, können ihre Wirkung entfalten. Reichweite definiert, wie viele Menschen ein Unternehmen oder eine Marke erreicht – und ob die geplanten Kommunikationsmaßnahmen letztlich die gewünschten Ziele erfüllen. Dabei lassen sich zwei wesentliche Faktoren unterscheiden:
Quantitative Faktoren zielen darauf ab, messbare Ergebnisse zu erzielen: etwa neue Zielgruppen zu erschließen, den Marktanteil zu steigern oder neue Märkte zu gewinnen. Immer mit dem übergeordneten Ziel der Umsatz- und Gewinnsteigerung. Der Vorteil: Der eigene Erfolg lässt sich klar mit KPIs messen und belegen.
Qualitative Faktoren lassen sich hingegen nur schwer messen, sind aber nicht weniger wichtig. Im Vordergrund stehen dabei Image, Markenbekanntheit und die Steigerung des Engagements rund um ein Produkt oder eine Marke.
In der Praxis lassen sich beide Faktoren kaum klar voneinander trennen. So steigert eine Pressemitteilung zum Launch eines Produkts nicht nur den Absatz, sondern zahlt gleichzeitig auf Image und Bekanntheit eines Unternehmens ein.
Wer braucht Reichweite?
Grundsätzlich ist Reichweite für alle relevant, die eine Botschaft haben: ob Start-up, KMU oder DAX-Konzern, ob Verband, NGO oder Verein. Auch Kommunikationsagenturen spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie die Kommunikation für ihre Kundinnen und Kunden übernehmen.
Welche Themen brauchen Reichweite?
Es gibt zahlreiche Themen, die sich als Kommunikationsanlass eignen. Grundsätzlich gilt: Je kontinuierlicher und abwechslungsreicher die Kommunikation ist, desto mehr Reichweite und Aufmerksamkeit wird dauerhaft erzielt. Eine kleine Auswahl relevanter Themen:
- Corporate News: unternehmensübergreifende Themen wie ein Rebranding oder strategische Neuausrichtungen
- Finanzthemen: aktuelle Geschäftszahlen oder Einschätzungen zur Marktentwicklung
- Human Resources: Recruiting-Kampagnen oder Personalien
- Einladungen: zu Pressekonferenzen, Webinaren oder Events
- Produkt-PR: Produktlaunches, Sortimentserweiterungen oder Limited Editions
- Service- und Ratgeberthemen: praxisnahe Tipps, die sich direkt an Verbraucherinnen und Verbraucher richten
- Umfrage- und Studienergebnisse: besonders wertvoll, da sie häufig von anderen Medien aufgegriffen werden und auf Sie als Expertin und Experten einzahlen
- Krisenkommunikation: etwa bei Produktrückrufen oder öffentlichem Gegenwind
- Stellungnahmen: zu aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Themen
- Kooperationen & Testimonials: Bekanntmachung zur Zusammenarbeit mit Unternehmen, Marken oder prominenten Markenbotschaftern
- Jubiläen & Geburtstage: z. B. Unternehmensjubiläen als Anlass für Rückblick und Ausblick
- Aktions- und Gedenktage: besonders wirkungsvoll, um ein Grundrauschen zu erzeugen und als Kommunikationsanlass auf Social Media
Unser Tipp: Wenn Sie Ihre Reichweite erhöhen möchten, sollten Sie auch unsere Tipps zur SEO-PR im Blick behalten. Suchmaschinenoptimierte Pressemitteilungen werden nicht nur von Medienschaffenden gefunden, sondern sind auch direkt in Suchmaschinen sichtbar. So erhöhen Sie die Reichweite für Ihr Thema zusätzlich und langfristig: SEO-PR Tipps.
Zielgruppe definieren: Wen möchte ich erreichen?
Die Frage, wen ich erreichen möchte, hängt stark von meinen Themen, meiner Branche und meinem Markt ab. Doch wie definiere ich meine Zielgruppe konkret? Ein guter Ausgangspunkt sind Fragen wie:
- Wer kauft mein Produkt oder sollte es kaufen?
- Welche Probleme löse ich für wen?
- Und wer trifft die relevanten Entscheidungen?
Das Bewusstsein über die konkrete Zielgruppe ist essenziell: Erstellen Sie Personas, also konkrete Zielgruppenprofile. So erkennen Sie, welche Bedürfnisse, Interessen und Gewohnheiten Ihre Zielgruppe hat. Marktanalysen und Kundendaten können dabei ebenfalls wertvolle Hinweise liefern.
Differenzieren Sie: Die jeweilige Tonalität und Bildsprache richten sich nach der Zielgruppe. Endverbraucherinnen und -verbraucher schätzen einen ausführlicheren, bildhaften Sprachstil. Medienschaffende hingegen erhalten täglich Hunderte von Pressemitteilungen. Wenn Sie Journalisten kontaktieren, sollte die Kernbotschaft also auf den ersten Blick klar ersichtlich sein.
Wichtig: Kommunikation ist nicht immer nur nach außen gerichtet. Eine Personalie ist nicht nur für die Öffentlichkeit, sondern auch für Mitarbeitende relevant. Interne Stakeholder sollten bei jeder Kommunikationsmaßnahme berücksichtigt und mitgedacht werden.
Die richtigen Kanäle wählen: Wo erreiche ich meine Zielgruppe?
Je besser ich meine Zielgruppe kenne, desto gezielter kann ich die Kanäle auswählen. Für eine strukturierte Kanalauswahl hat sich in der PR das PESO-Modell bewährt. Es unterteilt Kommunikationskanäle in die vier Kategorien Paid, Earned, Shared und Owned Media und hilft dabei, Reichweite zu erhöhen – systematisch und nachhaltig.
Paid Media
Zu Paid Media zählen alle bezahlten Kommunikationsformate, darunter klassische Werbung, Social-Media-Anzeigen, SEA, Sponsored Content und Native Advertising sowie bezahlte Gastbeiträge auf Blogs.
Der entscheidende Vorteil von Paid Media ist das gezielte Targeting und die freie Skalierbarkeit: Sie erreichen genau die Menschen, die Sie erreichen wollen, in der gewünschten Reichweite.
Earned Media
Earned Media gilt nicht umsonst als Königsdisziplin der PR-Arbeit: Wenn Journalistinnen und Journalisten, Multiplikatoren oder andere Dritte Inhalte aufgreifen und weiterverbreiten, erhält die Botschaft automatisch eine hohe Glaubwürdigkeit. Das lässt sich nicht kaufen, sondern muss verdient werden.
Das klassische Instrument dafür ist die Pressemitteilung, die heute weit mehr kann als nur Text. Wenn sie mit multimedialen Inhalten wie Bildern, Infografiken, Audios oder Videos angereichert wird, sorgt sie für zusätzliche Sichtbarkeit und mehr Engagement bei der Zielgruppe. Wer also weiß, wie man eine Pressemitteilung schreibt, legt damit den Grundstein für erfolgreiche organische Reichweite.
Shared Media
Teilbarer Content wird immer wichtiger – und das aus gutem Grund: Inhalte, die mehrfach geteilt werden, wirken glaubwürdig und authentisch. Gleichzeitig sind sie vergleichsweise kosteneffizient zu erstellen.
Zu Shared Media zählen Social-Media-Posts, -Stories und -Videos ebenso wie Kundenbewertungen, Produktrezensionen und Kommentare. Also all jene Formate, die zum Sharen einladen und so organisch Reichweite aufbauen und ihre Reichweite langfristig erhöhen.
Owned Media
Bei Owned Media haben Sie die volle Kontrolle: Die Unternehmenswebsite, der Corporate Blog, die Social-Media-Accounts, der eigene Podcast oder der Chatbot sind Kanäle, über die Sie Inhalte vollständig steuern können. Owned Content kann langfristig angelegt sein, aber auch schnell und unkompliziert angepasst werden, beispielsweise wenn nach einem Wechsel in der Geschäftsführung das Unternehmensporträt aktualisiert werden muss.
Reichweite aufbauen: Welche Kanäle sind besonders relevant?
Das PESO-Modell zeigt, dass es viele Wege gibt, Reichweite aufzubauen. Entscheidend ist, die richtigen Kanäle für die eigene Zielgruppe zu wählen. In der Praxis hat sich eine Kombination aus mehreren Kanälen bewährt. Wer bei seiner erfolgreichen PR-Kampagne nur auf einen Kommunikationsweg setzt, verschenkt Potenzial.
Zu den erfolgversprechendsten Kanälen, um Reichweite zu erhöhen, gehören:
- Presseportale und Nachrichtenagenturen: maximale Verbreitung von Pressemitteilungen an Redaktionen und Medienschaffende
- Online-Medien und Fachpublikationen: gezielte Ansprache relevanter Zielgruppen und hohe Glaubwürdigkeit
- Social Media: direkte Kommunikation, Interaktion und das virale Potenzial
- Suchmaschinen: langfristige organische Sichtbarkeit und gezielte Reichweite bei aktiver Suchabsicht
- Newsletter und E-Mail-Marketing: direkter Draht zu bestehenden Kontakten
- Corporate Blogs: nachhaltige Sichtbarkeit durch relevante Inhalte und ein besseres Suchmaschinenranking
- Native Advertising: garantierte Reichweite in hochwertigen redaktionellen Umfeldern
- Video- und Audio-Content: Zielgruppen, die Inhalte lieber hören und sehen als lesen
Die beste Strategie ist dabei immer die, die zur eigenen Zielgruppe passt und konsequent umgesetzt wird.
Reichweite steigern: Welche Content-Formate verhelfen zu Sichtbarkeit?
Reichweite lässt sich mit verschiedenen Content-Formaten steigern. Entscheidend ist, die individuellen Stärken und Schwächen jedes Formats zu kennen und gezielt einzusetzen.
Text
Text ist die Basis fast jeder Kommunikation – und das aus gutem Grund. Ob Pressemitteilung, Blogbeitrag, Gastbeitrag oder Social-Caption: Textformate bringen Geschichten klar und prägnant auf den Punkt und geben Kontext.
Pro
- Informationen sind schnell erfassbar
- Geringe Einstiegshürde, da kein großes technisches Vorwissen nötig
- Ressourcensparend in der Produktion
Contra
- Schwerer zu emotionalisieren als visuelle Formate
- Für sich allein stehend oft weniger aufmerksamkeitsstark
- Erfolgsmessung kann aufwändig und limitiert sein
Bild
Bilder sind wahre Aufmerksamkeitsmagneten und aus der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Ob Pressefoto oder Visual für Social Media: Gute Bilder wecken Emotionen und transportieren Botschaften auf den ersten Blick.
Pro
- Starke emotionale Wirkung, auch ohne Begleittext
- Essenziell für Social Media, digitale Kanäle und Online-Medien
- Erhöhen nachweislich die Aufmerksamkeit und Reichweite
Contra
- Professionelle Umsetzung erfordert Technik und Ressourcen
- Stockfotos wirken oft uninspiriert (im Idealfall eigens produzierte Bilder einsetzen)
- Bilder können schnell nach hinten losgehen, wenn der Bildinhalt nicht sorgfältig ausgewählt wird
Unser Tipp: Wer in professionelles Bildmaterial investiert, sollte dessen Potenzial voll ausschöpfen. Mit den Visual Collections von news aktuell sind Ihre PR-Bilder auf picture-alliance.com und in der Mediensuchmaschine picturemaxx verfügbar – dort, wo Journalistinnen und Journalisten täglich nach Bildmaterial suchen. So steigern Sie die Sichtbarkeit Ihres Bildmaterials und erhöhen Ihre Reichweite.
Grafik
Ob Infografiken, Datenvisualisierungen oder erklärende Illustrationen – Grafiken machen komplexe Inhalte auf einen Blick verständlich und werden von Medien besonders gerne aufgegriffen.
Pro
- Komplexe Inhalte werden anschaulich und leicht verständlich zusammengefasst
- Werden häufig von Medien übernommen
- Sind einfach zu branden und kreativ zu gestalten
Contra
- Konzeption und Umsetzung erfordern Zeit, Kreativität und eine solide Datengrundlage
- Ohne professionelle Gestaltung wirken Grafiken schnell unprofessionell und schaden dem Markenimage
- Bei komplexen Themen schnell überladen – weniger ist oft mehr
Video
Mit keinem anderen Format lassen sich Geschichten so wirkungsvoll erzählen wie mit Videos. Sie sind emotionale Träger von Inhalten, erzielen hohe Reichweiten und sorgen für starkes Engagement – egal, ob es sich um ein Kurzvideo auf TikTok, ein Reel auf Instagram oder um Longform-Content handelt. Videos können echte Menschen in den Vordergrund bringen und Unternehmens-Statements so noch einmal verstärken.
Pro
- Höchste Emotionalität und Storytelling-Potenzial
- Ermöglichen schnelle, authentische Statements zu aktuellen Themen und positionieren Unternehmen als relevante Stimme in der öffentlichen Debatte
- Sehr hohe Engagement-Raten und wachsender Markt: Videoplattformen wie TikTok, Instagram und YouTube verzeichnen kontinuierlich steigende Nutzerzahlen – besonders bei jungen, digital-affinen Zielgruppen
Contra
- Benötigen meist mehr Planung und Abstimmung als andere Formate
- Korrekturen oder Aktualisierungen sind nach der Produktion nur begrenzt möglich
- Auf Ton- und Bildqualität sollte besonders geachtet werden
Audio
Gesprochene Sprache ist unser natürlichstes Kommunikationsmittel und Audioformate machen sich genau das zunutze. Ob Radio oder Podcast: Audio ist gekommen, um zu bleiben.
Pro
- Nähe und Authentizität durch gesprochene Sprache
- Fehler im Sprachfluss werden als natürlich wahrgenommen
- Audio-Inhalte lassen sich leicht nebenbei konsumieren – beim Pendeln, Sport oder Kochen
Contra
- Ohne roten Faden und gute Vorbereitung verliert das Format schnell an Wirkung
- Reine Audioinhalte erreichen visuell geprägte Zielgruppen nur begrenzt
- Der Aufbau einer treuen Hörerschaft braucht Zeit und Kontinuität
Die Kombination macht's
Grundsätzlich gilt: Die Kombination verschiedener Formate steigert die Reichweite und Sichtbarkeit deutlich. Meldungen auf Presseportalen, die mit einem Bild oder Video angereichert wurden, erzielen nachweislich mehr als ein Viertel höhere Zugriffszahlen. Wer Text, Bild, Video, Audio und Grafik gezielt miteinander verbindet, nutzt das volle Reichweitenpotenzial seiner PR-Arbeit.
PR-Strategie: Der Schlüssel für mehr Reichweite
Wer seine Reichweite nachhaltig erhöhen und langfristig Sichtbarkeit aufbauen möchte, kommt um eine Sache nicht herum: eine durchdachte PR-Strategie. Denn Reichweite entsteht nicht durch Zufall, sondern ist das Ergebnis gezielter Planung, konsequenter Umsetzung und kontinuierlicher Kommunikation. Wer strategisch vorgeht, verschafft sich einen klaren Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.
So entwickeln Sie eine erfolgreiche PR-Strategie:
- Ziele definieren: Was möchten Sie mit Ihrer PR-Arbeit erreichen? Mehr Markenbekanntheit, neue Zielgruppen oder eine stärkere Medienpräsenz? Klare, messbare Ziele sind die Grundlage jeder erfolgreichen Strategie.
- Zielgruppe kennen: Wer soll erreicht werden? Je besser Sie Ihre Zielgruppe verstehen, desto gezielter können Sie kommunizieren.
- Maßnahmen planen: Welche Kommunikationsanlässe, Formate und Kanäle passen zu Ihren Zielgruppen? Ein strukturierter Redaktionsplan hilft dabei, den Überblick zu behalten und eine regelmäßige Kommunikation sicherzustellen.
- Inhalte abstimmen: Botschaften, Tonalität und Formate sollten über alle Kanäle hinweg konsistent sein. Nur wer mit einer einheitlichen Stimme kommuniziert, erzeugt nachhaltigen Eindruck.
- Kontinuierlich kommunizieren: Reichweite erhöhen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wer regelmäßig und dauerhaft kommuniziert, bleibt sichtbar und baut Schritt für Schritt Vertrauen und Bekanntheit auf.
- Erfolge messen und optimieren: Eine PR-Strategie ist kein starres Konstrukt. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, welche Maßnahmen funktionieren, und passen Sie Ihre Strategie bei Bedarf an.
Ein weiterer Faktor, der künftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, ist die GEO-Optimierung ihrer Pressemitteilungen. Wer Inhalte so aufbereitet, dass sie von KI-Systemen wie ChatGPT oder Google Gemini verarbeitet und ausgespielt werden, erschließt sich einen völlig neuen Reichweitenkanal – und ist damit der Konkurrenz einen Schritt voraus.
Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten
Reichweite erhöhen und Sichtbarkeit aufbauen, klingt in der Theorie einfach, scheitert in der Praxis jedoch häufig an vermeidbaren Fehlern. Selbst gut gemeinte Kommunikationsmaßnahmen können ins Leere laufen, wenn typische Stolperfallen nicht erkannt werden:
1. Zu viele Einzelmaßnahmen ohne Konzept
Wer Pressemitteilungen, Social-Media-Beiträge und Anzeigen ohne übergeordnetes Konzept einsetzt, verschenkt Reichweitenpotenzial. Erst wenn alle Maßnahmen auf ein gemeinsames Ziel einzahlen und ineinandergreifen, entfalten sie ihre volle Wirkung.
2. Zielgruppe nicht klar definiert
Wer alle erreichen möchte, erreicht am Ende niemanden. Und somit auch keine nachhaltige Sichtbarkeit. Ohne eine klar definierte Zielgruppe fehlt die Grundlage für jegliche Kommunikationsentscheidungen. Stichwort: Persona.
3. Inhalte ohne Relevanz
Kommunikation um der Kommunikation willen bringt keine Reichweite. Inhalte, die der Zielgruppe keinen echten Mehrwert bieten, werden ignoriert oder ungelesen gelöscht. Oder, noch schlimmer: als störend wahrgenommen. Nur relevante Inhalte erzeugen echte Aufmerksamkeit und erhöhen langfristig die Reichweite.
4. Unregelmäßige Kommunikation
Wer seine Reichweite nachhaltig erhöhen möchte, muss kontinuierlich kommunizieren und immer ans Grundrauschen denken. Unregelmäßige Kommunikation lässt hart erarbeitete Sichtbarkeit schnell wieder verpuffen, gerade in einer KI-getriebenen Zeit.
5. Falsche Kanalwahl
Selbst die beste Botschaft nutzt wenig, wenn sie auf dem falschen Kanal landet und so die falsche oder gar keine Zielgruppe erreicht. Bei der Kanalwahl sollten Sie sich deshalb immer an den Mediengewohnheiten Ihrer Zielgruppe orientieren.
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So können Sie Ihre Reichweite erhöhen und langfristig sichtbar bleiben
Nachhaltige Reichweite entsteht nicht durch Zufall, sondern durch durchdachte PR-Arbeit:
- eine klar definierte Zielgruppe
- die richtigen Kanäle
- relevante Inhalte
- eine konsequente Kommunikation
Wer diese Faktoren zusammenbringt und strategisch vorgeht, kann seine Reichweite gezielt und dauerhaft erhöhen und so langfristig Sichtbarkeit für sein Unternehmen, seine Marke oder sein Produkt aufbauen.
Dieser Beitrag ist ein Original-Post aus dem news aktuell Blog: https://www.newsaktuell.de/blog/alles-was-man-ueber-reichweite-und-sichtbarkeit-wissen-muss/
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