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Wahlkampfjahr 2009: Hintergrundgespräche für Journalisten am wichtigsten - Web 2.0-Angebote noch mit wenig Relevanz

Aktueller Medien-Trendmonitor - Wahlkampfjahr 2009: Hintergrundgespräche für Journalisten am wichtigsten - Web 2.0-Angebote noch mit wenig Relevanz. Trotz Informationsvielfalt im Internet setzen Journalisten bei Ihrer Berichterstattung zum Superwahljahr vor allem auf den persönlichen Dialog mit politischen... mehr

    Hamburg (ots) -

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    Trotz Informationsvielfalt im Internet setzen Journalisten bei ihrer Berichterstattung zum Superwahljahr vor allem auf den persönlichen Dialog mit politischen Akteuren. Das ist das Ergebnis des jüngsten Medien-Trendmonitors der dpa-Tochter news aktuell in Zusammenarbeit mit Faktenkontor. Insgesamt haben knapp 2.300 Journalisten an der Online-Umfrage teilgenommen.

    Informationsquelle Nummer Eins, wenn es um die Berichterstattung im Wahljahr 2009 geht, ist für über 85 Prozent aller Journalisten das persönliche Gespräch. Das gilt für Redakteure in Nachrichtenagenturen ebenso (88 Prozent) wie für Kollegen bei Tageszeitungen (85 Prozent), Online- (87 Prozent) oder Rundfunkredaktionen (89 Prozent). Gleichzeitig geben weit mehr als die Hälfte aller Journalisten offen zu (67 Prozent), bei ihrer Informationssuche auch auf die Berichterstattung in anderen Medien zu schauen - und das hat nichts mit Berufserfahrung zu tun. Für Kollegen, die schon sehr lange dabei sind (26-30 Jahre), ist das genauso wichtig, wie  für Berufsanfänger (1-5 Jahre).

    Den dritten Rang innerhalb der wichtigsten Informationsquellen nehmen Websites von Parteien, Verbänden und NGOs ein. Dort recherchieren zu Wahlkampfzeiten vor allem Rundfunkredakteure regelmäßig (47 Prozent), gefolgt von den Kollegen aus Nachrichtenredaktionen (46 Prozent). Die Tagespresse hält sich hier etwas zurück. Nur knapp jeder dritte Journalist bezieht Websites dieser Art als Info-Angebot in seine Recherche voll mit ein (31 Prozent).

    Auch die Pressemitteilungen von Parteien, Verbänden und NGOs stellen ein wirksames Kommunikationsmittel in Wahlkampfzeiten dar. Insgesamt dienen die Meldungen knapp jedem dritten Journalisten als wichtige oder auch sehr wichtige Informationsquelle (31 Prozent). Vor allem gilt das für Nachrichtenredakteure, sie verwenden deren Inhalte doppelt so häufig (40 Prozent) wie Kollegen in Tageszeitungsredaktionen (20 Prozent). Auch gut jeder dritte Onlineredakteur (34 Prozent) greift auf eine Pressemitteilung als wichtige oder sogar sehr wichtige Informationsquelle zum Wahlgeschehen zurück.

    Schlusslichter unter den Informationsquellen für Journalisten bilden Social Networks, Blogs und Videos. Nur gut jeder fünfte Mitarbeiter aus einer Nachrichtenagentur (22 Prozent) und jeder zehnte bei einer Tageszeitung (11 Prozent)  bedient sich der Beiträge in Social Networks. Allein von den Onlinemedien werden die Angebote des Web 2.0 etwas ernster genommen (26 Prozent).

    Zusammenfassung der Ergebnisse: www.newsaktuell.de/katalog/2009/MedienTrendmonitorSummary022009/

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