DVAG Deutsche Vermögensberatung AG
Ausbildungsstart
Welche Versicherungen jetzt wichtig werden
Frankfurt (ots)
- Mit dem Ausbildungsstart beginnt die Sozialversicherungspflicht für Azubis.
- Die Familienversicherung endet häufig - jetzt den eigenen Versicherungsschutz prüfen.
- Haftpflicht, Berufsunfähigkeit und Co.: Versicherungslücken zum Ausbildungsbeginn vermeiden.
Mit dem Start ins Berufsleben ändern sich für viele Auszubildende auch die Regeln beim Versicherungsschutz. Welche Absicherungen weiterhin über die Eltern bestehen und welche künftig selbst geregelt werden müssen, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Eine frühzeitige Überprüfung der eigenen Situation kann helfen, Versicherungslücken zu vermeiden und den Versicherungsschutz an die neue Lebensphase anzupassen. Die Finanzcoaches der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) zeigen, worauf Auszubildende jetzt achten sollten, und unterstützen dabei, den Versicherungsschutz bedarfsgerecht aufzustellen.
Häufige Fehler zum Ausbildungsbeginn
Gerade in der Übergangsphase passieren immer wieder typische Fehler: Versicherungsunterlagen werden nicht geprüft, bestehende Absicherungen aus dem Elternhaus als ausreichend eingeschätzt oder Verträge nicht an die neue Lebenssituation angepasst. Auch die Annahme, dass mit dem Ausbildungsvertrag automatisch alle Risiken abgesichert sind, führt häufig dazu, dass Lücken erst spät auffallen.
Auch bei der Krankenversicherung ergeben sich mit dem Ausbildungsstart häufig Veränderungen. Mit Beginn der Ausbildung greift in der Regel die Sozialversicherungspflicht. Viele Auszubildende sind dann nicht mehr über die Familienversicherung abgesichert und sollten deshalb prüfen, wie ihre Absicherung künftig geregelt ist.
Während die gesetzliche Unfallversicherung in der Regel über den Ausbildungsbetrieb greift, ist ihr Schutz auf die berufliche Tätigkeit sowie den direkten Weg zur Arbeit und zurück begrenzt. Für Unfälle in der Freizeit besteht dieser gesetzliche Schutz nicht. Hier kann eine private Unfallversicherung eine zusätzliche Absicherung bieten - insbesondere, weil die Freizeit einen erheblichen Teil des Alltags ausmacht.
Auch der private Haftpflichtschutz sollte überprüft werden. Eine private Haftpflichtversicherung muss aktiv abgeschlossen werden und besteht nicht automatisch. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die man anderen Personen oder deren Eigentum zufügt. Eigene Schäden sind dagegen grundsätzlich nicht über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.
Auch das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung wird häufig aufgeschoben, obwohl gerade junge Menschen oft von günstigen Beiträgen und einem frühzeitigen Versicherungsschutz profitieren können.
Überblick behalten statt später nachbessern
"Der Ausbildungsstart ist für viele der erste echte Kontakt mit eigenständigen Versicherungsentscheidungen - und genau hier entstehen häufig erste Lücken", erklären die Finanzcoaches der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).
Die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater unterstützen dabei, die individuelle Situation strukturiert zu prüfen und bestehenden Versicherungsschutz zu analysieren. Ziel ist es, einen passenden Schutz für die neue Lebensphase aufzubauen und Doppelversicherungen zu vermeiden. Ihr Rat: "Wichtig ist, bestehende Verträge aus der Kindheit und den Schutz über die Familie aktiv zu überprüfen und mit der neuen Situation abzugleichen." Für viele Auszubildende ist der Berufseinstieg auch mit dem Einzug in die erste eigene Wohnung verbunden. Damit verändern sich häufig nicht nur die Lebensumstände, sondern auch der Versicherungsbedarf. Je nach persönlicher Situation können beispielsweise eine Hausratversicherung oder Anpassungen bei bestehenden Versicherungsverträgen sinnvoll sein.
Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe
Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Die Finanzcoaches helfen ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz "Früher an Später denken" bieten sie in 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen seit 50 Jahren eine branchenübergreifende und individuelle Beratung. Das Familienunternehmen ist Deutschlands größte eigenständige Allfinanzberatung.
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