AGRANA Beteiligungs-AG

EANS-News: AGRANA Beteiligungs-AG
Guter Start in das Geschäftsjahr 2010|11

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Quartalsbericht

Wien (euro adhoc) - Das Geschäftsergebnis des Zucker-, Stärke- und Frucht-Konzerns AGRANA hat sich im 1. Quartal 2010|11 weiter positiv entwickelt. Im Zuge der konjunkturellen Erholung ist die Nachfrage in allen drei Segmenten gestiegen. Die Absatzmengensteigerungen konnten die gleichzeitig leicht gesunkenen Preise umsatzmäßig kompensieren. Aufgrund des verbesserten Marktumfelds hat sich der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,8 % auf 540,5 mEUR erhöht. Den größten Umsatzzuwachs verbuchte AGRANA im Segment Frucht infolge von Absatzsteigerungen sowohl bei Fruchtzubereitungen als auch bei Fruchtsaftkonzentraten.

Das operative Konzernergebnis (EBIT) legte vor allem dank besserer Auslastung und aufgrund der eingeleiteten Kostenoptimierungen von 20,0 mEUR auf 34,3 mEUR zu - alle Bereiche konnten ihr Ergebnis deutlich verbessern.

"Mit diesem Ergebnis konnten wir wieder an die sehr guten Quartale vor der Krise anschließen. Vor allem unser Segment Frucht entwickelt sich wieder sehr positiv. Unterstützt durch die guten Ergebnisse in den Bereichen Zucker und Stärke konnten wir in einem sich langsam stabilisierenden Umfeld trotz teilweise gesunkener Preise ein gutes operatives Ergebnis erreichen", sagte der AGRANA-Vorstandsvorsitzende Johann Marihart.

AGRANA - Kennzahlen nach IFRS (1. März - 31. Mai)

1. Quartal Q1 2010|11            1. Quartal Q1 2009|10
Umsatzerlöse                  540,5 mEUR                       506,2 mEUR
Operatives Ergebnis            34,3 mEUR                        20,0 mEUR
Ergebnis vor Ertragssteuern    28,0 mEUR                        21,0 mEUR
Konzernperiodenergebnis        19,9 mEUR                        16,7 mEUR
Ergebnis je Aktie              1,39 EUR                         1,19 EUR
Mitarbeiter                   8.116                            7.989 

Das Finanzergebnis von -6,2 mEUR spiegelt die aktuell volatile Situation insbesondere beim polnischen Zloty, dem rumänischen Leu sowie dem ungarischen Forint wider. Nach einem Steueraufwand von 8,1 mEUR, der einer Steuerquote von 29 % entspricht, beläuft sich das Konzernperiodenergebnis auf 19,9 mEUR. Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg von 1,19 EUR auf 1,39 EUR.

Umsatzerlöse nach Segmenten (1. März - 31. Mai)

1. Quartal Q1 2010|11    2. Quartal Q1 2009|10
Segment Zucker                181,2 mEUR               175,5 mEUR
Segment Stärke                135,4 mEUR               125,6 mEUR
Segment Frucht                223,9 mEUR               205,2 mEUR
Umsatzerlöse AGRANA-Konzern   540,5 mEUR               506,2 mEUR


Segment Zucker
Der Umsatz im Segment Zucker stieg im ersten Quartal um 3,2 % auf 181,2 mEUR
aufgrund  höherer Absatzmengen. Die Preise für Quotenzucker lagen unter Vorjahr,
beim Export von Nichtquotenzucker profitierte AGRANA von den höheren
Weltmarktpreisen. Durch Kostenentlastungen gelang eine Margenausweitung bei
Quoten- und Nichtquotenzucker aus eigener Produktion, die sich in einem um 56 %
gesteigerten operativen Ergebnis von 6,1 mEUR zeigte.

Segment Stärke
Der Umsatzzuwachs im ersten Quartal 2010|11 von 125,6 mEUR auf 135,4 mEUR war
hauptsächlich auf höhere Verkaufsmengen bei allen wesentlichen Produktgruppen
sowie bei den Nebenprodukten zurückzuführen. Die Steigerung des operativen
Ergebnisses von 37,8 % war getrieben von einem Absatzmengenzuwachs sowie
Rohstoff- und Energiekosteneinsparungen. Die operative Marge verbesserte sich
dabei von 8,8 % auf 11,3 %. Der Zuwachs spiegelt die gesteigerte Performance des
österreichischen Bioethanolgeschäftes sowie eine Ergebnisverbesserung der
ungarischen Joint-Venture-Aktivitäten wider.

Segment Frucht
Positive Entwicklungen an den relevanten Märkten führten zu einem Umsatzwachstum
von 9,1 % bei einer operativen Ergebnissteigerung von 156,0 %. Gestiegene
Absatzvolumina bei Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentraten konnten die
niedrigeren Durchschnitts-verkaufspreise überkompensieren. Die rasche Erholung
der relevanten Märkte in Osteuropa führte zu sehr gutem Mengenwachstum bei
Fruchtzubereitungen.

Ausblick
Aufgrund der positiven Entwicklungen im ersten Quartal 2010|11 bei steigenden
Rohstoffpreisen rechnet AGRANA mit einem leichten Anstieg beim Konzernumsatz
gegenüber dem Vorjahr. Die Segmente Zucker und Stärke werden auf ähnlichem
Niveau wie in 2009|10 erwartet, die gute Entwicklung im Bereich Frucht wird sich
auch gegenüber dem Vorjahr in gestiegenen Umsätzen widerspiegeln. 

Die operative Ergebnisverbesserung in den Segmenten Zucker und Frucht sollte zu einer Erhöhung des operativen Konzernergebnisses führen und die operative Marge für den AGRANA-Konzern sollte über dem Geschäftsjahr 2009|10 liegen.

Im Segment Zucker wird das Geschäftsjahr 2010|11 das erste Jahr sein, in dem die Rahmenbedingungen nach der Reform der EU-Zuckermarktordnung in ihrer bis 2015 gültigen Form wirksam sein werden. Dabei entfallen die temporären Belastungen aus der Restrukturierungsphase des Zuckermarktes vollständig. Trotz möglicher Ausfälle durch Überflutungen rechnet AGRANA für die Kampagne 2010 unverändert mit einer hohen Zuckerproduktion auf Vorjahresniveau.

AGRANA erwartet erneut Absatzsteigerungen im Segment Stärke. Für die Bioethanolaktivitäten wird als Folge der Produktions- und Absatzmengen ein Umsatzanstieg erwartet. Die lokalen Marktverhältnisse werden das Preisniveau für Bioethanol in Europa bestimmen, da die Nachfrage von den nationalen, politischen Maßnahmen zur verpflichtenden Beimischung abhängt.

Im Segment Frucht zeigt sich für das Geschäftsjahr 2010|11 eine Erholung des Marktes, die sich in steigenden Verkaufsmengen widerspiegeln wird. Der kurzfristige Ausblick auf die kommenden Monate lässt darauf schließen, dass sich die Absatzmengen bei Fruchtzubereitungen weiterhin positiv entwickeln werden. Die Diversifizierung der Fruchtzubereitungen für die Backwaren- bzw. Eiscremeindustrie wird weiter verfolgt. Bei Apfelsaftkonzentraten rechnet AGRANA im Jahresverlauf mit witterungsbedingt knapperen Ernten zu höheren Preisen.

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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