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Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

Vier Jahre Eskalation des bewaffneten Konflikts in der Ukraine: Humanitäre Hilfe bleibt unverzichtbar
Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ruft zu anhaltender Unterstützung auf

Berlin (ots)

Jahre nach der Eskalation des bewaffneten Konfliktes in der Ukraine ist die humanitäre Lage dramatischer denn je, verschärft durch die schweren Angriffe im ganzen Land und den harten Winter. Rund 3,7 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Auf Grund der regelmäßigen Angriffe auf zivile Infrastruktur, Energieversorgung und Wohngebiete kämpfen viele Menschen täglich ums Überleben. Besonders Kinder, ältere Menschen und Familien in frontnahen Gebieten sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen. Aber auch in den westlichen Regionen der Ukraine finden umfangreiche Hilfsmaßnahmen statt.

Die Menschen in Deutschland haben in den vergangenen vier Jahren große Solidarität gezeigt. "Die überwältigende Hilfsbereitschaft der Menschen in Deutschland hat in den vergangenen vier Jahren unzähligen Familien in der Ukraine konkret geholfen und Hoffnung geschenkt. Diese Solidarität ist ein starkes Zeichen tiefer Menschlichkeit - und sie bleibt weiterhin dringend notwendig", sagt Christian Schneider, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe und Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.

Hilfe, die ankommt

Diese Hilfe leisten die Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und ihre lokalen Partner dank der großen Solidarität in Deutschland.:

  • Caritas international unterstützt besonders hilfsbedürftige Menschen wie Alte, Kranke, Frauen und Kindern mit Nothilfe, psychosozialer Betreuung sowie Bargeldhilfen. Zudem werden beschädigte Häuser notdürftig repariert und Schutzräume ausgestattet. Seit Kriegsbeginn konnte die Caritas mehr als sieben Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer unterstützen.
  • Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellt gemeinsam mit dem Ukrainischen Roten Kreuz mobile Gesundheitsstationen, Angebote zur physischen und psychischen Rehabilitierung und psychosoziale Unterstützung zur Verfügung. Im letzten Jahr konnten mit Unterstützung des DRK zudem 175.400 Hausbesuche bei älteren Menschen sowie Personen mit chronischen Krankheiten oder körperlichen Einschränkungen durchgeführt werden. Darüber hinaus leisten Notfalleinsatzteams in der Ukraine in kritischen Situationen lebensrettende Hilfe.
  • Diakonie Katastrophenhilfe leistet mit Partnerorganisationen humanitäre Hilfe in schwer erreichbaren Regionen, unterstützt die Evakuierung gefährdeter Menschen und hilft Binnenvertriebenen mit Bargeldprogrammen und psychosozialer Arbeit. Aktuell setzt sie wegen des sehr kalten Winters ein zusätzliches Winterhilfe-Programm um.
  • UNICEF ist in der gesamten Ukraine im Einsatz: Kinder können in geschützten Schulen sicher lernen und spielen, Familien erhalten Bargeldhilfen und psychosoziale Unterstützung, Krankenhäuser werden mit Generatoren sowie medizinischer Ausrüstung ausgestattet. 2025 erreichte UNICEF sieben Millionen Menschen - darunter 2,5 Millionen Kinder - mit humanitärer Hilfe.

Weitere Solidarität und Spenden notwendig

"Der Einsatz der unzähligen Helferinnen und Helfer - ehrenamtlich wie hauptberuflich, jung wie alt - steht stellvertretend für gelebte Solidarität. Obwohl viele selbst von den Folgen des Krieges betroffen sind, tragen sie unermüdlich dazu bei, Menschen zu unterstützen, die ganz besonders dringend auf Hilfe angewiesen sind", beschreibt Christian Schneider die Situation vor Ort. "Die Menschen in der Ukraine brauchen weiterhin unsere verlässliche Unterstützung - heute mehr denn je."

Seit dem 24. Februar 2022 sind beim Aktionsbündnis Katastrophenhilfe rund 157,6 Millionen Euro an Spenden eingegangen. Die Mittel flossen in vielfältige Hilfsprojekte wie die Verteilung von Lebensmitteln, die Bereitstellung von Notunterkünften, medizinischer Versorgung, psychosoziale Projekte, Bildung- und Schulprogramme und unterschiedliche Maßnahmen zur Winterhilfe.

Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Hilfsmaßnahmen seiner Mitgliedsorganisationen auf:

Spendenkonto:

IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600

BIC: COBADEFFXXX

Stichwort: Nothilfe Ukraine

Online-Spenden: www. aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/jetzt-spenden

Pressekontakt:

Dominique Mann
Geschäftsführer Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
presse@aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de
T: 030 8145799 01
M: 0172 623 28 74

Original-Content von: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, übermittelt durch news aktuell

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