Kein Glücksbringer? Kein Problem am Freitag, dem 13.
Ein Glückspfennig im Portemonnaie, ein vierblättriges Kleeblatt oder zumindest einmal kräftig auf Holz klopfen: Wenn der Freitag auf einen 13. fällt, greifen viele Menschen ganz selbstverständlich zu kleinen Glücksbringern. Manche verlassen sich auf Rituale, andere sind an diesem Tag besonders vorsichtig oder verschieben wichtige Termine lieber gleich.
Köln/Frankfurt, 9. Februar 2026 – Ein Glückspfennig im Portemonnaie, ein vierblättriges Kleeblatt oder zumindest einmal kräftig auf Holz klopfen: Wenn der Freitag auf einen 13. fällt, greifen viele Menschen ganz selbstverständlich zu kleinen Glücksbringern. Manche verlassen sich auf Rituale, andere sind an diesem Tag besonders vorsichtig oder verschieben wichtige Termine lieber gleich.
Doch braucht es all das wirklich? Die Zurich Gruppe Deutschland wertet ihre Schadenstatistik seit 2011 aus und kommt zu einem klaren Ergebnis: Auch ohne Glücksbringer ist Freitag, der 13., statistisch kein besonderer Unglückstag.
Glücksbringer können zuhause bleiben
Ob Schornsteinfeger, Glücksschweinchen oder Hufeisen – Glücksbringer sollen Sicherheit geben, gerade an Tagen mit schlechtem Ruf. In der Schadenstatistik der Zurich Gruppe Deutschland spiegelt sich diese Sorge jedoch nicht wider. An Freitagen, die auf den 13. fallen, ereignen sich keine auffällig vielen Schäden oder Unfälle im Vergleich zu anderen Freitagen des jeweils selben Jahres.
„Besondere Gegenstände oder Rituale können beruhigend wirken – aus statistischer Sicht braucht es sie aber nicht“, sagt Bernd O. Engelien, Sprecher der Zurich Gruppe Deutschland. „Unsere Zahlen zeigen: Freitag, der 13., ist kein Unglückstag. In mehreren Jahren lagen die Schadenmeldungen im Bereich Sachversicherungen inklusive des Kfz-Bereichs an diesen Tagen sogar unter dem Durchschnitt der übrigen Freitage, in anderen Jahren leicht darüber.“ Dies war beispielsweise beim letzten Freitag, dem 13., im Juni 2025 der Fall. Hier gab es rund 16 Prozent mehr Schäden als an anderen Freitagen letztes Jahr. In den Jahren 2021 bis 2024 lag der Wert hingegen leicht darunter. Ein wiederkehrendes Muster oder ein besonderes Risiko lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. „Wer einen Glücksbringer dabeihat, kann das natürlich gern tun. Entscheidend ist nicht das Datum, sondern umsichtiges Verhalten – und das gilt an jedem Tag“, so Engelien.
Paraskavedekatriaphobie: Wenn der Aberglauben Angst macht
Dennoch gibt es immer wieder statistische Ausreißer: 2017 zog das Sturmtief Egon über Europa und verursachte bei der Zurich Versicherung in Deutschland rund 113 Prozent mehr Schadenmeldungen aus dem Bereich Wohngebäude und Hausrat als einem „normalen“ Freitag des Jahres. Solche Ereignisse bestätigen Menschen mit Paraskavedekatriaphobie (abgeleitet aus dem Griechischen: Paraskave = Freitag; Dekatria = 13; Phobie = Angst). Sie beschreibt die Angst vor Freitagen, die auf den 13. eines Monats fallen. Betroffene rechnen an diesem Tag mit einem erhöhten Risiko für Missgeschicke oder Unfälle. Statistisch gesehen ist diese Phobie aber nicht belegbar.
Der Freitag macht den Unterschied
Was das Zahlenwerk hingegen zeigt: Freitage gehören insgesamt zu den schadenträchtigeren Wochentagen. Das liegt unter anderem an höherem Verkehrsaufkommen, Wochenendreisen sowie Freizeit‑ und Heimwerkeraktivitäten. Ob dieser Freitag jedoch auf den 13. eines Monats fällt oder nicht, macht dabei keinen messbaren Unterschied. Sonntage sind dagegen die schadensärmsten Tage der Woche – vor allem, weil an ihnen deutlich weniger Menschen unterwegs sind.
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Die Zurich Gruppe Deutschland wurde 1875 in Berlin gegründet und gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen (2024) von knapp 6 Milliarden EUR, Kapitalanlagen von mehr als 52 Milliarden EUR und rund 4.600 Mitarbeitenden zählt Zurich zu den führenden Versicherungen in Deutschland. Im Einklang mit dem Ziel „gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten“, bietet Zurich Präventionsdienstleistungen an, die über traditionelle Versicherungsprodukte hinausgehen, um Kunden dabei zu unterstützen, Resilienz aufzubauen.