Medieneinladung für 9. Juli, 16 Uhr: Honorarprofessur für Leiterin der Alten Synagoge Essen, Dr. Diana Matut
Medieneinladung: 9. Juli, 16 Uhr
Honorarprofessur für Leiterin der Alten Synagoge Essen
Die Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen verleiht Dr. Diana Matut, Leiterin der Alten Synagoge – Haus Jüdischer Kultur in Essen, die Bezeichnung Honorarprofessorin und stärkt damit ihre Forschung und Lehre zu jüdischer Kultur, Sprache und Geschichte.
Liebe Redaktion,
verliehen wird die Bezeichnung durch die Rektorin der Universität und den Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften am Donnerstag, 9. Juli, ab 16 Uhr auf dem Campus Essen in R11 T00 D03; anschließend hält Matut ihre öffentliche Antrittsvorlesung. Sie sind herzlich eingeladen, zu berichten. Bitte melden Sie sich bis zum 9. Juli, 12 Uhr, an unter:
info@alte-synagoge.essen.de, Betreff: Antrittsvorlesung
Dr. Diana Matut ist Historikerin, Judaistin, Jiddistin und Musikwissenschaftlerin. Sie gehört international zu den profilierten Expert:innen für jüdische Literatur- und Musikkulturen, insbesondere für jiddische Lied- und Texttraditionen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Seit Oktober 2023 leitet sie die Alte Synagoge Essen, zudem ist sie Research Fellow an der Ludwig-Maximilians-Universität München und lehrt unter anderem am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies.
Die Fakultät für Geisteswissenschaften stärkt durch die Honorarprofessur ihre Forschung und Lehre zu jüdischer Kultur, Sprache und Geschichte. „Diana Matut verbindet auf außergewöhnliche Weise internationale Spitzenforschung, musikalische Praxis, Museumsarbeit und öffentliche Wissenschaft“, sagt Prof. Dr. Dirk Hartmann, Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen (UDE). „Mit ihr gewinnen wir eine Kollegin, die die Fakultät in den Bereichen Jüdische Studien, Jiddistik, Musikgeschichte, Public Humanities und kultureller Bildung nachhaltig bereichert.“
Ein wichtiger Anlass für die engere Zusammenarbeit ist ein gemeinsames Projekt von Dr. Diana Matut und UDE-Professorin Dr. Susanne Zepp-Zwirner zur jüdischen Kulturgeschichte Lateinamerikas. Das von der Rothschild Foundation Hanadiv Europe geförderte Vorhaben untersucht jüdische Literatur, Musik und künstlerische Ausdrucksformen in Lateinamerika.
Auch die Studierenden profitieren von der Honorarprofessur: Themen wie jüdische Kulturgeschichte, jiddische Sprache und Literatur, jüdische Musik, Migration, Diaspora, Gender und Erinnerungskultur sollen dabei interdisziplinär zusammengeführt und in Lehrformaten, Exkursionen und Praxisprojekten umgesetzt werden.
Die Verleihung der Honorarprofessur und die öffentliche Antrittsvorlesung finden am Donnerstag, 9. Juli, um 16 Uhr in R11 T00 D03 am Campus Essen statt. Eine Anmeldung bis zum 9. Juli, 12 Uhr, ist erforderlich unter info@alte-synagoge.essen.de, Betreff: Antrittsvorlesung
PROGRAMM
- Musikalische Begrüßung
- Grußwort der Rektorin, Prof. Dr. Barbara Albert
- Grußwort des Dekans, Prof. Dr. Dirk Hartmann
- Laudatio Prof. Dr. Susanne Zepp-Zwirner, Institut für Romanische Sprachen und Literaturen
- Feierliche Überreichung der Urkunde durch die Rektorin und den Dekan
- Antrittsvorlesung Dr. Diana Matut „Normativität und Transgression. Frauen und die jiddischen Liedkulturen der Frühen Neuzeit"
- Musikalischer Ausklang Musik: Dr. Alan Bern (künstlerischer Leiter Yiddish Summer Weimar), Akkordeon, und Mark Kovnatskiy, Violine
Universität Duisburg-Essen
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