Aufnahme in die Junge Akademie : Dr. Jessica Szczuka überzeugt
Aufnahme in die Junge Akademie
Dr. Jessica Szczuka überzeugt
Sie sind jung, fachlich herausragend und schauen gern über den Tellerrand: Zehn neue Wissenschaftler:innen hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in die Junge Akademie aufgenommen. Mit dabei ist Dr. Jessica Szczuka aus dem Fachbereich Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation der Universität Duisburg-Essen. Die Psychologin kann sich darauf freuen, in den kommenden fünf Jahren eigene interdisziplinäre Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen anzustoßen oder sich an bestehenden Aktivitäten zu beteiligen.
„Die Aufnahme in die Junge Akademie freut mich sehr. Nach der Nominierung durch die Universität kann ich nun als neues Mitglied meine Expertise in eine Gruppe einbringen, die sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung Künstlicher Intelligenz beschäftigt“, so Dr. Jessica Szczuka.
Die Junge Akademie, die von der Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften getragen wird, nimmt ihre neuen Mitglieder nicht für spezifische Fachbereiche auf, sondern wählt bewusst Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Disziplinen aus. Woran gemeinsam geforscht und gearbeitet wird, entscheidet sich im Laufe der Mitgliedschaft durch gemeinsame Projektarbeit aller insgesamt 50 Mitglieder der Nachwuchseinrichtung.
„In meiner bisherigen Arbeit konnte ich bereits wertvolle Erfahrungen in interdisziplinären Kontexten sammeln, insbesondere durch ein aktuell laufendes, vom BMBF gefördertes Verbundprojekt zur Privatsphäre in intimen Chat-Interaktionen“ erklärt Dr. Jessica Szczuka. Die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse stärker in gesellschaftliche Diskurse einzubringen und interdisziplinäre Perspektiven weiterzuentwickeln, motiviert die Expertin für digitalisierte Sexualität besonders. „Ich sehe großes Potenzial darin, mich in Debatten einzubringen, die Fragen der Technologieentwicklung und deren Regulierung betreffen, ebenso wie in hochschulpolitische Themen, etwa im Hinblick auf Arbeitsbedingungen im Wissenschaftssystem.“
Nach ihrem Bachelor- und Master-Studium der angewandten Kognitions- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat Dr. Jessica Szczuka über sexuelle Aspekte der Mensch-Roboter-Interaktion promoviert und arbeitet am Lehrstuhl für Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation an der UDE. Sie gründete und leitet die Nachwuchsgruppe INTITEC am Research Center Trustworthy Data Science and Security der UA Ruhr: Die Gruppe erforscht, wie digitale Medien und Künstliche Intelligenz unsere Beziehungen und Intimität beeinflussen.
Weitere Informationen:
Dr. Jessica Szczuka, Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation, Tel. 0203/379-1293, jessica.szczuka@uni-due.de
Redaktion: Cathrin Becker, Tel. 0203/37 9-2131, cathrin.becker@uni-due.de
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