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Finanzierungsstudie 2017: Verbraucher nutzen verstärkt das Internet zur Kreditaufnahme

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Berlin (ots) - Mehr als jeder vierte Verbraucherkredit kommt online zustande. Dies ergibt eine aktuelle Studie zum Finanzierungsverhalten der Bundesbürger, welche die GfK für den Bankenfachverband durchgeführt hat. Der Anteil an Online-Ratenkrediten hat sich dabei in den vergangenen zwei Jahren von 21 auf 27 Prozent erhöht. Auch die Informationssuche vor der Kreditaufnahme verlagert sich zunehmend ins Netz. Jeder Dritte recherchiert auf einer Bankenseite, jeder Fünfte bei Portalen und ein Zehntel auf sonstigen Websites.

Die Internet-Affinität nimmt bei Finanzgeschäften generell zu. So nutzen 27 Prozent der Verbraucher Apps für Bankgeschäfte, in erster Linie zum Online-Banking. Vor fünf Jahren waren dies lediglich fünf Prozent. Eine Kreditaufnahme per Smartphone können sich heute bereits sieben Prozent der Verbraucher vorstellen.

Autokauf ist wichtigster Grund für einen Kredit

Mehr als jeder dritte Verbraucherhaushalt verwendet aktuell Finanzierungen, um Konsumgüter zu bezahlen. Die Anschaffung eines Autos bleibt dabei der wichtigste Grund, einen Konsumkredit aufzunehmen. So finanziert jeder dritte Nutzer eines Ratenkredits einen Gebrauchtwagen und jeder vierte einen Neuwagen. Zwar verwenden insgesamt etwas weniger Verbraucher Kredite als im Vorjahr, dies allerdings mit wachsender Zustimmung. Mehr als drei Viertel aller Kreditnutzer sind mit ihrer Finanzierung zufrieden.

Anlage:

Marktstudie Konsum- und Kfz-Finanzierung 2017 https://ssl.bfach.de/media/file/17231.pdf

Der Bankenfachverband (BFACH) vertritt die Interessen der Kreditbanken in Deutschland. Seine Mitglieder sind die Experten für die Finanzierung von Konsum- und Investitionsgütern wie Kraftfahrzeugen aller Art. Sie haben aktuell mehr als 180 Milliarden Euro an Verbraucher und Unternehmen ausgeliehen und fördern damit Wirtschaft und Konjunktur. Mehr als jeder zweite Ratenkredit stammt von den Kreditbanken.

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Tel. 030 2462596-14
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