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Johannes B. Kerner: "Die 30. Sendung ist wichtiger als die erste"

    Köln (ots) - Am kommenden Montag startet sein neues Sat.1-Magazin "Kerner". Im Interview mit dem Medienmagazin DWDL.de spricht Johannes B. Kerner über die Erwartungen an die neue Sendung und die Herausforderung des schwierigen Sendeplatzes.

    Ab dem 2. November tritt Kerner immer montags ab 21.15 Uhr mit einem neuen Magazin an, das im Vorfeld oft schon mit "Stern TV" verglichen wurde. Doch für den neuen Jauch von Sat.1 hält sich der Gastgeber nicht. "Das wäre so vermessen; das würde mir nicht in den Sinn kommen, mich mit ihm oder 'Stern TV' zu vergleichen", so Kerner, für den die Rückkehr zu Sat.1 auch eine emotionale Note hat: "Für mich ist die Rückkehr auch zum wiederbelebten Fußballformat 'ran' schon etwas Besonderes. Weil das für mich die Anfänge meines Berufslebens waren."

    Im neuen Sat.1-Magazin setzt Kerner mit seinem Team - dem gleichen wie bei seiner ZDF-Sendung - deutlich stärker auf Filmbeiträge als zuletzt im ZDF. Herauskommen soll eine Mischung aus Aktualität ("ist immer gut") und Service-Themen ("Das haben wir für Sat.1 noch einmal ausgebaut"). Und seine ganz persönliche Rolle? "Fragen stellen, kann jeder. Die richtigen Fragen stellen können immer noch viele. Aber zuhören zu können und die Stärke des Mediums Fernsehen zu nutzen, nämlich mit dem richtigen Ton die richtige Stimmung im Gespräch zu erzeugen und das dem Zuschauer zu transportieren -  das sehe ich als meine kleine Leistung."

    Zusammenfassend sagt Kerner über sein neues Sat.1-Magazin: "Es wird schon anders sein, aber wir bewegen uns in einem Wasser, das wir kennen." Gleich bleibt hingegen der Schöpfer der Titelmelodie: Auch für die Sat.1-Sendung durfte Dieter Bohlen ran. "Mich freut diese langjährige Zusammenarbeit. Dieter Bohlen ist der erfolgreichste deutsche Komponist unserer Zeit, was dieses Genre angeht", so der Sat.1-Rückkehrer im Interview mit dem Medienmagazin DWDL.de.

    An einen schnellen Quoten-Erfolg seines Magazins glaubt er nicht. "Das wird länger dauern als viele glauben. Aus dem Stand wird das mal gar nix. Wer glaubt, dass man mit so einem Format einen schnellen Erfolg feiert, der versteht nicht viel vom Fernsehen", sagt Kerner. Man müsse das Publikum auch erst einmal an den neuen und hartumkämpften Sendeplatz, montags um 21.15 Uhr, gewöhnen. Kerner: "Das ist absolut kein einfacher Sendeplatz auf einem Sender, dessen Zuschauer eine solche Sendung über viele Jahre nicht kannten." Deshalb setzt er auf Marathon-Erfolg als 100m-Sprint: "Die 30. Sendung ist wichtiger als die erste."

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Thomas Lückerath
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