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Neues Deutschland: Bernhard Gertz (Bundeswehrverband) warnt vor »Show-Business« im Kongo

    Berlin (ots) - Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, hat den mit deutscher Beteiligung geplanten EU-Truppeneinsatz im Kongo kritisiert. Bei dem Vorhaben handle es sich um »politisches Show-Business mit militärischen Mittel«, schreibt Gertz in einem Debattenbeitrag in der Tageszeitung »Neues Deutschland« (Freitagausgabe). Der Verbandschef warnt vor einer »Überforderung unserer Soldatinnen und Soldaten« und bezweifelt, dass dieser Einsatz »eine ausreichende Sicherung für den Demokratisierungsprozess« im Kongo darstelle. Es dränge sich ihm der Eindruck auf, »dass wir die Kastanien aus dem Feuer holen müssen, das andere gelegt haben«. Auch fehle ein Plan, wie der Abzug nach dem Einsatz aussehen solle. »Ich glaube nicht an die Befristung von vier Monaten«, so Gertz.

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