Das könnte Sie auch interessieren:

Postbank Wohnatlas 2019 - Trendwende am Immobilienmarkt nicht in Sicht / Preise schneller gestiegen als im Vorjahr / Preisauftrieb erfasst ländlichen Raum

Bonn (ots) - Die Nachfrage nach Wohneigentum in Deutschland ist ungebrochen, die Märkte sind besonders in den ...

Experten raten auch Jungen zur HPV-Impfung

Baierbrunn (ots) - Die HPV-Impfung ist zwar vor allem als Schutz vor Tumoren am Gebärmutterhals bekannt - ...

Glanzvolles DRM-Comeback: SKODA Ex-Champion Fabian Kreim triumphiert beim Saisonauftakt mit neuem Copiloten Tobias Braun

St. Wendel (ots) - - SKODA AUTO Deutschland kehrt bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye mit einem ...

03.03.2019 – 17:43

neues deutschland

neues deutschland: Bescheidener als behauptet: Kommentar zum Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Berlin (ots)

Frank Bsirske wird hoffen, dass die Einigung, die am Samstagabend in Potsdam erzielt wurde, als krönender Abschluss seiner Laufbahn als ver.di-Chef in Erinnerung bleiben wird. Fast acht Prozent mehr Lohn: Das klingt gut. Doch wie meist ist die Laufzeit länger als von den Gewerkschaften gewünscht. Durch die Splittung fallen die erreichten Erhöhungen eher mager aus. Denn gefordert waren sechs Prozent und mindestens 200 Euro mehr pro Monat für eine Million Länderbeschäftigte, und zwar allein für dieses Jahr. Auf drei Jahre hochgerechnet wären das mehr als 18 Prozent bzw. mindestens 600 Euro brutto mehr gewesen. Angesichts der gerade in Metropolen rasant steigenden Lebenshaltungskosten und der hohen Verantwortung, die die Kolleginnen und Kollegen tragen, wäre das nur gerecht gewesen. Und der eklatante Fachkräftemangel in Schulen und Kitas, in Kliniken und Verwaltung zeigt, dass es objektiv nötig wäre. Doch hier hat erneut das Dogma der Sparsamkeit gesiegt. Und so bekommen die Beschäftigten im Jahresschnitt wenig mehr als einen Inflationsausgleich bzw. nur 80 statt 200 Euro Minimum. Immerhin: Ver.di hat einen Extrazuschlag für die Krankenpflege ausgehandelt. Damit ist ein Anfang bei der lange geforderten »Aufwertung« in einem Bereich gemacht, in dem überwiegend Frauen tätig sind. Gerade für Erzieherinnen wäre aber dasselbe geboten gewesen, zumal hier besonders viele unfreiwillig in Teilzeit arbeiten.

Pressekontakt:

neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von neues deutschland
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung