Das könnte Sie auch interessieren:

Zum Tod von Bruno Ganz: ZDF ändert sein Programm

Mainz (ots) - Nach dem Tod des Schweizer Schauspielers Bruno Ganz hat das ZDF am Sonntag, 17. Februar 2019, ...

Silberne Bären und GWFF Preis für ZDF-Produktionen bei der 69. Berlinale / "Systemsprenger", "Ich war zuhause, aber" und "Oray" ausgezeichnet

Mainz (ots) - Bei den 69. Internationalen Filmfestspielen in Berlin wurde "Systemsprenger", eine Koproduktion ...

Programm des SUPER COMMUNICATION LAND by news aktuell steht - PR- und Marketingverantwortliche haben ihre Lieblingsthemen gewählt

Hamburg (ots) - Influencer Marketing, Gamification, Künstliche Intelligenz, Working out Loud oder Storytelling ...

23.01.2014 – 16:53

neues deutschland

neues deutschland: Nach "Milan"-Enthüllung: Initiativen fordern sofortigen Rüstungsexportstopp

Berlin (ots)

Nach dem Auftauchen von Belegen für den Einsatz von "Milan"-Panzerabwehraketen aus deutsch-französischer Produktion durch Kämpfer der radikal-islamischen "Al-Nusra-Front" im syrischen Bürgerkrieg fordern Kriegsgegner ein Ende der deutschen Waffenexporte.

"Völlig unkontrolliert landen deutsche Waffen irgendwo auf der Welt, wo sie dann wahllos töten", sagte Lühr Henken von der "Deutschen Friedensgesellschaft" der Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe): "Der Fund in Syrien zeigt wieder, wie dringend es ist, den Waffenexport auf null herunterzufahren." Ähnlich äußerte sich auch Christine Hoffmann, Sprecherin der konfessionellen Initiative "Pax Christi". Auch bereits genehmigte Rüstungsexporte müssten "eingefroren" werden.

Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD ist dagegen von einem "elementaren Interesse" Deutschlands an einer "innovativen, leistungs- und wettbewerbsfähigen nationalen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie" die Rede. Nicht einmal "Exporte Dual-Use-fähiger chemischer Substanzen und Anlagen" in Staaten, die nicht dem internationalen Kontrollprogramm für Chemiewaffen nicht angehören, werden im Koalitionsvertrag ausgeschlossen. Diese müssten "einer besonders strikten Kontrolle unterzogen werden".

Im vergangenen Herbst war bekanntgeworden, dass Deutschland bis 2011 waren nach Syrien verkauft hat, die sich nicht nur für zivile Zwecke eignen,sondern auch für die Produktion von Giftgas. Syrien war zu dieser Zeit dem Chemiewaffen-Vertrag noch nicht beigetreten.

Pressekontakt:

neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von neues deutschland
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung