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Westfalenpost: Keine Schnapsidee Von Rolf Hansmann

Hagen (ots)

Hat das Frühjahrstreffen der Innenminister den Charakter eines Kaffeekränzchens, oder besser: einer Stammtischrunde, wenn sich die Teilnehmer ausgiebig und ernsthaft mit der Senkung der Promillegrenze für Radfahrer beschäftigen?

Keinesfalls, es ist wahrlich keine Schnapsidee, wenn die zuständigen Ressortleiter bei notwendigen Überlegungen zur Unfallvermeidung im Straßenverkehr sich (endlich) auch den Radfahrern zuwenden.

Radfahrer sind genauso Verkehrsteilnehmer wie Pkw-Fahrer - mit allen Rechten und Pflichten. Wer glaubt, er könne nach längerem Alkoholgenuss ein drohendes Fahrverbot mit dem Umsteigen aufs Fahrrad umgehen, macht einen entscheidenden Denkfehler: Wer für das eine Beförderungsmittel nicht fahrtüchtig ist, ist es für ein anderes auch nicht.

Wenn der Gesellschaft bei einem Problem (hier: Fahren unter Alkoholeinfluss) Unrechtsbewusstsein fehlt, muss der Gesetzgeber handeln. Das hat nichts mit Regulierungswut, der Missachtung einer freien Gesellschaft oder Gängelung von Radfahrern zu tun - es geht um die Vermeidung von Unfällen, um die Verbesserung der Verkehrssicherheit und um ein klares Signal: Alkohol hat im Straßenverkehr, wenn überhaupt, nur in ganz geringen Mengen etwas zu suchen.

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