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Neue OZ: Gespräch mit Frank Zitka, Sprecher des Deutschen Beamtenbundes

Osnabrück (ots) - Beamtenbund zum Fall Schavan: Studienabschluss Voraussetzung für höheren Auswärtigen Dienst

Mit Doktortitel verliert CDU-Politikerin Zugangsvoraussetzung - Job als Botschafterin im Vatikan gefährdet

Osnabrück.- Im Fall Schavan hat der Deutsche Beamtenbund (DBB) darauf hingewiesen, dass ein abgeschlossenes akademisches Studium als Eingangskriterium für die höhere Beamtenlaufbahn gilt. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" betonte DBB-Sprecher Frank Zitka: "Der Studienabschluss ist in der Regel die Voraussetzung für den höheren Auswärtigen Dienst." Die frühere Bundesministerin Annette Schavan hatte zuvor erfolglos versucht, gegen die Aberkennung ihres Doktortitels als ihrem einzigen akademischen Abschluss juristisch vorzugehen. Die CDU-Politikerin soll Botschafterin im Vatikan werden. Als höchsten Bildungsabschluss verfügt sie nun allerdings nur noch über das Abitur. Die Berufung Schavans in den diplomatischen Dienst war vor diesem Hintergrund bereits vom Personalrat des Auswärtigen Amtes kritisiert worden. Der Beamtenbund wollte die Personalie über die formale Klarstellung hinaus nicht bewerten.

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