Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Neue OZ - Nachricht zum Fall Heidi K. - erfundene Vergewaltigung

Osnabrück (ots) - Nach erfundener Vergewaltigung: Muss Heidi K. 80.000 Schadenersatz zahlen?

Tochter des Justizopfers Arnold klagt auf Entschädigung nach Haft des Vaters

Osnabrück.- Die Tochter des mittlerweile verstorbenen Justizopfers Horst Arnold fordert 80.000 Euro Schadenersatz von der Lehrerin, die ihren Vater mit erfundenen Vergewaltigungsvorwürfen ins Gefängnis gebracht hat. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Demnach beginnt am 11. Oktober am Landgericht Osnabrück ein entsprechendes Zivilverfahren. Das Erscheinen von Heidi K. soll gerichtlich angeordnet worden sein.

Die 48-Jährige war am Freitag vor einer Woche vor dem Landgericht Darmstadt wegen schwerer Freiheitsberaubung zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Arnold wegen der Lügen seiner Kollegin unschuldig fünf Jahre lang im Gefängnis saß. Arnold starb 2012 ein Jahr nach seiner Freilassung und mittlerweile erwiesenen Unschuld.

Nun fordert seine Tochter "ein angemessenes Schmerzensgeld für ein ruiniertes Leben", sagte ihr Anwalt Hartmut Lierow der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: