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Neue OZ: Kommentar zu Niedersachsen
Landesregierung
Personalien

Osnabrück (ots) - Überzeugend

Respekt! Die ersten wichtigen Personalentscheidungen hat David McAllister als Ministerpräsident überzeugend bewältigt.

Christine Hawighorst mit der Leitung der Staatskanzlei zu betrauen war naheliegend. Die Wallenhorsterin galt schon lange als reif für höhere Aufgaben; sie dürfte jetzt auch die Rolle einer "Managerin der Macht" gut ausfüllen.

Franz-Rainer Enste als Regierungssprecher einzusetzen bedeutet dagegen eine Überraschung. Doch als langjähriger Öffentlichkeitschef des Landtages ist der Jurist ein gewiefter Kenner der Materie - und bei den Journalisten wegen seiner Kompetenz und Korrektheit geschätzt. Eine gute Lösung also, auch wenn der 56-Jährige vorerst wohl nicht so virtuos auf dem Berliner Klavier zu spielen versteht wie sein Vorgänger Olaf Glaeseker.

Zu passen scheint auch die Besetzung des Staatssekretär-Postens im Kultusministerium. Amtschef Althusmann hat hier künftig mit Stefan Porwol einen ihm vertrauten Verwaltungspraktiker zur Seite, der wertvolle Hilfestellung bei der künftigen Organisation des Schulwesens leisten kann.

Dass McAllister gleichwohl nicht ganz sorgenfrei auf sein Personal schauen kann, beweist der jüngste Patzer im Sozialministerium. Der Versuch, Medien zu Selbstverpflichtungen zu bewegen, war schlichtweg dümmlich.

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