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Neue OZ: Kommentar zu Ruhr 2010

Osnabrück (ots) - Produktive Spannung

Was bleibt von einer Kulturhauptstadt? Vor allem neue Kulturbauten. Und im besten Fall verbesserte Kommunikationswege, höhere Qualitätsansprüche, erneuerte Selbstbilder. Das Ruhrgebiet ist auf bestem Weg, dies alles zu schaffen. "Ruhr 2010" hat mit Mega-Events der Musik oder der großen Sause auf der gesperrten A 40 noch Ereignisse vor sich, die Bilder für die Hauptnachrichten liefern werden. Zugleich macht sich eine ganze Region auf die Reise - hin zu einer neuen Identität.

Und die lebt von beziehungsreichen Gegensätzen. Das neue Museum Folkwang als Glanzstück der Spitzenkultur, das Dortmunder U als Labor und Ideenschmiede: Zwischen diesen Polen spannt sich Kultur künftig als Kraftfeld voll produktiver Spannung auf. Denn Kultur bezieht immer Energie aus ihrer Fähigkeit, ganz unterschiedliche Denkweisen, Milieus, Medien und Interessenlagen miteinander in Beziehung zu setzen. Genau dies ist Kreativität. Sie hat jetzt einen neuen Ort: das Ruhrgebiet.

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