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Neue OZ: Kommentar zu Nahost
Israel
Palästinenser
Menschenrechte

Osnabrück (ots)

Es fehlen Rechtsnormen
Die Waffen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas 
schweigen vorerst, doch die psychologische Kriegsführung geht weiter.
Diesmal vor dem UNO-Menschenrechtsrat. Schon der Name dieses Gremiums
ist grotesk, werden doch viele seiner Mitgliedsstaaten von Regimen 
regiert, die für Freiheitsrechte nichts übrig haben. Nach unzähligen 
Anti-Israel-Resolutionen soll Jerusalem einmal mehr in der 
Weltöffentlichkeit als Buhmann vorgeführt werden. Die Vorlage liefert
der Goldstone-Bericht. Darin werden Israel und Hamas im jüngsten 
Gaza-Krieg schwere Menschenrechtsverstöße vorgeworfen.
Dass die Anschuldigungen auf Hörensagen und weniger auf Beweisen 
fußen, kommt in der Debatte kaum vor. Die islamischen Staaten 
schieben wie gewohnt einfach Israel die Schuld zu. Das ist infam und 
nicht friedensfördernd. Sollte es zu Kriegsverbrechen gekommen sein, 
gehören diese aufgeklärt und die Täter vor Gericht gestellt. In einem
Rechtsstaat wie Israel ist das auch eine Selbstverständlichkeit.
Der Gaza-Krieg wirft eine andere Frage auf: Wie kann sich ein 
Staat gegen den Raketenbeschuss aus einem Kindergarten verteidigen? 
Gegen eine Hamas, die Frauen als Schutzschilde und Kinder als 
Selbstmordattentäter einsetzt? Für klassische Kriege gibt es 
Rechtsnormen, für Terror-Guerilla-Kriege fehlen sie.

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