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Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität
Kunst

    Osnabrück (ots) - Familiäres Drama

    Was für ein familiäres Drama mag hinter dieser Raubkunstgeschichte stecken - und welche Schleuderfahrt der Gefühle. Da erfährt eine alte Dame, dass ihr ererbtes Gemälde im Wohnzimmer nicht nur ein echter Flame ist, sondern auch extrem wertvoll. Doch dann lüftet sich bald schon das dunkle Geheimnis um das Bild - nachdem es im Rundfunk der Öffentlichkeit präsentiert worden war.

    Ein derart kostbares Erbstück macht sicher keine echte Freude, wenn es früher oder später doch einmal als Raubkunst identifiziert werden kann. Deshalb war der Schritt der 67-jährigen Zeugin und Bevollmächtigten auf die Kunstfahnder zu nur folgerichtig. Welche verschlungenen Wege das Bild von französischen Besitzern über Dresden in den sogenannten Münchner Führerbau und von dort in das Erbe der alten Dame genommen hat, darüber kann nur spekuliert werden. Wohl dem, der keine echten Gemälde erbt. Ihm bleiben unerwartetes Glück und banges Erschrecken erspart. Bleibt zu hoffen, dass sich die alte Dame lange Zeit ganz unschuldig hat an ihrem alten Flamen erfreuen können.

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