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Neue OZ: Kommentar zu Belgien
Regierung

Osnabrück (ots)

Kein Korkenknallen
Alle Jahre wieder - gerät das belgische Regierungsschiff zu 
Weihnachten in schwere See. Nachdem König Albert II. Ende 2007 mit 
Ach und Krach durch die Einsetzung einer Übergangsregierung 
Schlimmeres verhindern konnte, musste der Monarch diesmal erneut in 
höchster Not eingreifen. Immerhin noch vor Jahresfrist hat sich nun 
ein neues Kabinett gebildet. Die ganz große Staatskrise wurde 
abgewendet.
Der neue Premierminister Van Rompuy, der sich verständlicherweise 
nicht ins neue Amt gedrängt hat, steht vor enormen Herausforderungen.
Das Land befindet sich nicht nur politisch auf Schlingerkurs, sondern
auch wirtschaftlich in bedrohlicher Schieflage. Der ewige Streit der 
Sprachgruppen lähmt; hinzu kommen hausgemachte Skandale wie der um 
das Bankhaus Fortis.
Nun bleibt die alte Fünf-Parteien-Koalition im Amt, die doch 
soeben versagt hat - ein wirklicher Neuanfang sieht anders aus. 
Niemand wird Wetten auf einen langen Bestand des Bündnisses 
abschließen, vom Gelingen großer Projekte wie der seit Langem 
diskutierten Staatsreform ganz zu schweigen. Im politischen Belgien 
dürften auch zu diesem Jahreswechsel keine Sektkorken knallen.

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Telefon: 0541/310 207

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