Debeka Versicherungsgruppe

355 Millionen Euro von der Versicherung zurück

Koblenz (ots) - In der ersten Septemberwoche werden rund 415.000 Debeka-Versicherte gerne einen Blick auf ihren Kontoauszug werfen: Denn dann zahlt die größte deutsche private Krankenversicherung Debeka insgesamt rund 355 Millionen Euro Beitragsrückerstattung (BRE) an ihre Mitglieder für das Jahr 2014 zurück. Damit werden diejenigen belohnt, die keine Kosten verursacht und kleinere Arztrechnungen aus eigener Tasche beglichen haben. "Auch damit leisten wir einen Beitrag zu kostenbewusstem Verhalten im Gesundheitswesen", sagt Vorstandsvorsitzender Uwe Laue. "Wenn wir weniger ausgeben müssen, kommt das dem Versicherungskollektiv zugute."

BRE-Rückblick

In den letzten zehn Jahren zahlte die Debeka ihren Versicherten insgesamt mehr als drei Milliarden Euro zurück. Beiträge erstattet der Krankenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit bereits seit dem Jahr 1935 - damals erst ab fünf leistungsfreien Jahren. Bereits im Jahr 1936 reichte dann ein leistungsfreies Jahr für eine Rückerstattung der Beiträge.

So funktioniert die Beitragsrückerstattung

Wer bei der Debeka eine Krankenvollversicherung abgeschlossen und im vorangegangenen Kalenderjahr keine Rechnungen zur Erstattung eingereicht hat, erhält bis zu vier Monatsbeiträge zurück. Das gilt auch für das erste nicht vollständig versicherte Jahr, wenn die Versicherung im Laufe des Jahres abgeschlossen wurde. In Tarifen für Beihilfeberechtigte in der Ausbildung kann es sogar bis zu einem halben Jahresbeitrag zurückgeben. Im Gegensatz zu anderen Modellen ist dies bei dem Koblenzer Versicherungsverein nicht über mehrere Jahre gestaffelt.

Besonderheit der Debeka

Die Debeka betreut rund 2,3 Millionen privat Krankenversicherte. Mit Vertragsabschluss werden sie Mitglieder des Vereins auf Gegenseitigkeit. Der Debeka Krankenversicherungsverein arbeitet nach dem genossenschaftlichen Prinzip. Die Verwaltungskostenquote des Unternehmens liegt mit 1,4 Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Dazu tragen auch die Versicherten bei, die keine Rechnungen einreichen.

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