Sparda-Bank West eG

Genossenschaftsbank gewinnt 2007 über 32.000 neue Kunden
Sparda-Bank West erfolgreich bei Neukunden

Düsseldorf (ots) - In einem schwierigen Marktumfeld hat die Sparda-Bank West 2007 ein zufrieden stellendes Geschäftsergebnis erzielt. Während die fünftgrößte Genossenschaftsbank Deutschlands bei Bilanzsumme, Einlagen sowie beim Provisions- und Jahresüberschuss zulegen konnte, nahmen Kreditbestand, Zinsüberschuss, Teilbetriebsergebnis und Ergebnis vor Steuern gegenüber den Vorjahreszahlen ab. Positiv entwickelten sich die Mitglieder- und Kundenzahlen: 2007 konnte die Sparda-Bank West 22.024 Mitglieder und 32.037 neue Kunden gewinnen. Per Saldo hatte die Bank Ende des Jahres 379.669 Mitglieder (3,2%) und 509.766 Kunden (4,2%).

Damit konnte das Finanzinstitut die Marktposition im Geschäftsgebiet NRW im sechsten Jahr in Folge ausbauen. "Der Wettbewerb war hart, das Vertrauen der Verbraucher hat unter der US-Kreditkrise und Rezessionsängsten gelitten, und daher bestand für unsere Branche nur ein geringes Wachstumspotenzial in 2007. Bei einer solchen Marktsituation blicken wir zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück", so kommentierte der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank West, Berthold Reinartz, auf der Bilanz-Pressekonferenz am 23. Januar 2008 die Geschäftsergebnisse des Kreditinstituts.

Bilanzsumme nimmt zu

Das moderate Wachstum der Bilanzsumme um knapp 100 Millionen Euro von 6,49 auf 6,58 Milliarden Euro erklärte Berthold Reinartz vor allem mit Lockangeboten von Konkurrenten. Viele Banken hätten 2007 für kurzfristige Einlagen attraktive Zinsen geboten, um Kunden zu ködern. Den Preiswettbewerb habe die Sparda-Bank West nicht mitgemacht, sagte der Vorstandsvorsitzende und wies darauf hin, dass der leichte Zuwachs bei den Einlagen von 5,92 auf 5,95 Milliarden Euro (0,4%) zwar nicht prächtig, aber angesichts des Wettbewerbsumfelds annehmbar sei. So haben beispielsweise etliche Kunden mit Blick auf die Abgeltungssteuer Einlagen in Höhe von rund 300 Millionen Euro in Fonds von Union Investment umgeschichtet.

Der Wegfall der Wohnungsbauförderung zum Ende 2006 sowie Regel- und Sondertilgungen 2007 hätten den Kreditbestand gedrückt: er fiel leicht um vier Millionen Euro auf 3,3 Milliarden Euro. Über 90 Prozent des Kreditgeschäfts macht die Sparda-Bank West traditionell mit Immobilienfinanzierungen. Der seit 2007 online verfügbare Privatkredit kam bei den Kunden allerdings gut an und wurde ab dem Sommer stark nachgefragt.

Rekordergebnis bei Provisionen

Beim Zinsüberschuss gab es 2007 keine Trendwende: Er ist von 120,6 auf 109,3 Millionen Euro gefallen. "Wir haben aufgrund der Steuerreform darauf verzichtet, Zinserträge aus Spezialfonds im Geschäftsjahr 2007 zu realisieren", erklärte Berthold Reinartz. Zudem seien hochverzinsliche Wertpapiere ausgelaufen, für die es am Markt nichts Vergleichbares gegeben habe. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstandschef der Sparda-Bank West wieder eine deutliche Steigerung beim Zinsergebnis. Zufrieden zeigte sich Berthold Reinartz mit dem Provisionsüberschuss der Bank, der von 18,5 auf 19,4 Millionen Euro (4,9%) zulegte und damit einen Rekordwert erreichte. Alleine Schwäbisch-Hall wurden Bausparverträge mit einem Volumen von rund 327 Millionen Euro vermittelt. Für die Bausparkasse, den Versicherer DEVK, die Union Investment und den Fondsanbieter Monega ist die Sparda-Bank West einer der größten Vertriebspartner in Deutschland.

Jahresüberschuss steigt moderat

Beim Jahresüberschuss erreichte die Sparda-Bank West im abgelaufenen Geschäftsjahr zum sechsten Mal nacheinander einen Zuwachs: 2006 wurden 13 Millionen, 2007 13,3 Millionen Euro ausgewiesen; das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent. Negativ fiel die Entwicklung des Teilbetriebsergebnisses aus, das von 42,9 auf 31,3 Millionen Euro sank. Vor allem vier Faktoren beeinflussten das Ergebnis des operativen Geschäfts: Der geringere Zinsüberschuss, die Erhöhung der Mehrwertsteuer, deutlich gestiegene Energiekosten sowie Investitionen in eine bundesweite Werbekampagne der Sparda-Gruppe. Auch das Ergebnis vor Steuern gab 2007 nach, es sank auf 11,2 Millionen Euro (2006: 18,5 Millionen Euro). "Aufgrund der Unternehmenssteuerreform haben wir Zinserträge ins neue Jahr verlagert. 2008 werden wir wieder ein anderes Ergebnis ausweisen", erklärte Berthold Reinartz.

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