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WAZ: Überfälliger Schritt - Kommentar von Michael Kohlstadt zum Regionalplan Ruhr

Essen (ots) - Mit dem Regionalplan Ruhr gibt es erstmals seit 1966 wieder ein verbindliches Regelwerk, das Flächenplanung und Raumordnung im Revier als eine zentrale Aufgabe ansieht, die am besten in der Region selbst erledigt werden sollte. Zwar liegt die Planungshoheit fürs Revier offiziell bereits seit 2009 wieder beim Regionalverband Ruhr. Doch erst der fertige Regionalplan gibt der neuen Genehmigungsbehörde in Essen die nötigen Instrumente zur Umsetzung in die Hand.

Das alles ist ein längst überfälliger Schritt. Die jahrzehntelange planerische Dreiteilung des Ruhrgebietes war ein Bremsklotz. Niemand würde beim unvoreingenommenen Blick auf eine NRW-Karte der Idee verfallen, dass das für die wirtschaftliche Kernregion des Landes relevante Flächenmanagement ausgerechnet in Arnsberger, Münsteraner und Düsseldorfer Amtsstuben am besten aufgehoben wäre.

Jetzt liegt es am RVR, zu beweisen, dass Planungen aus einer Hand die Region nach vorne bringen. Am Ende müssen die Vorteile für den Bürger sichtbar werden. Die Ausweisung zentraler Gewerbestandorte und zusammenhängender Grünzüge sind erste hoffnungsvolle Maßnahmen.

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