Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westdeutsche Allgemeine Zeitung mehr verpassen.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Dietmar Hopp zum geplanten Rückzug: Finanzielle Unterstützung braucht die TSG Hoffenheim sicher noch drei Jahre

Essen (ots)

Dietmar Hopp plant seinen Rückzug beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim. "So lange ich lebe, stehe ich zur Verfügung. Finanzielle Unterstützung braucht die TSG sicher noch drei Jahre. Aber irgendwann muss das zu Ende sein, dabei ist mein Ziel die Saison 2014/15", erklärte der 70-jährige Finanzier des Bundesligisten in einem Interview mit den in Essen erscheinenden Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitagausgabe) "Ich habe die Investitionsphase gestemmt, das Ergebnis ist ein funktionierender Bundesligaklub mit mehr Anhängern, als viele in den so genannten Traditionsvereinen wahrhaben wollen. Aber das muss es dann auch mal gewesen sein."

Zur Trennung von Trainer Ralf Rangnick, die zum Jahreswechsel für Turbulenzen gesorgt hatte, erklärte Hopp: "Als wir mit den Bayern wegen Luiz Gustavo einig waren, war Ralf Rangnick schon nicht mehr Trainer. Die Trennung hatte mit dem Transfer nichts zu tun, es gab ganz andere Gründe dafür. Aber Ralf Rangnick und ich sind uns einig, das nicht in die Öffentlichkeit zu tragen." Der Vorwurf, den Verkauf von Luiz Gustavo im Verstoß gegen die 50+1-Regel ohne Wissen des Trainers durchgesetzt zu haben, belastet Hopp bis heute: "Dieses Stigma, ich hätte hinter dem Rücken Rangnicks einen Transfer eingefädelt und dabei mutwillig den Trainer entsorgt, wird haften bleiben. Ich kann zwar damit leben, weil ich weiß, es war nicht so. Aber so etwas bleibt ja auch am Verein hängen."

Die Irritationen, die sein geplanter finanzieller Rückzug bei der TSG Hoffenheim ausgelöst hat, kann Hopp nicht nachvollziehen: "Man muss doch akzeptieren, dass ich längerfristig denke und plane. Ich bin 70 Jahre alt, ich kann meinen Erben keinen Verein hinterlassen, der ein Fass ohne Boden ist. Es war noch nie mein Ding, zu sagen: Nach mir die Sintflut. Das wäre unverantwortlich. Jetzt kümmere ich mich intensiv darum, dass die TSG von mir unabhängig wird. Und das sorgt auch für Irritationen? Manchmal ist das alles schwer zu verstehen."

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 27.01.2011 – 19:31

    WAZ: Jeder hat ein bisschen Schuld? Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Das Ergebnis der Untersuchungskommission war erwartbar: im Ergebnis und der Breite der Verantwortlichen. Natürlich war das Platzen der Spekulationsblase kein Naturereignis; natürlich haben Banker, Politik, Notenbank und gierige Anleger ihren Anteil. So weit, so schmerzfrei fürs Kollektiv der Angeprangerten. Dieser Rundumschlag dürfte kaum zu weit reichenden Lehren für die Zukunft führen. Alle sind ein ...

  • 27.01.2011 – 19:27

    WAZ: Lob der Polizei. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

    Essen (ots) - Was genau passiert ist; woran Mirco letztlich gestorben ist; was der mutmaßliche Täter, selbst ein zweifacher Vater, ihm angetan hat: Noch wissen wir es nicht. Klar ist nur, dass Mirco tot ist. Erst jetzt, vier Monate nach dem Verschwinden des damals zehnjährigen Kindes, dürfen Eltern, Verwandte und Freunde mit der Trauer beginnen. Sie werden dafür viel Kraft und Unterstützung brauchen. Die Polizei ...

  • 27.01.2011 – 19:24

    WAZ: Die Kraft der geistigen Heilung. Leitartikel von Petra Koruhn

    Essen (ots) - Die Patienten haben es doch längst gewusst, wie wichtig die alternative Medizin ist. Und dass nicht nur die Operation bei Krebs hilft. Wie schön also, dass die Ärzte nun von ihren Kranken lernen. Mehr als die Hälfte der Patienten mit Krebs nutzen die Hilfe alternativer Heilmethoden. Das Bizarre ist: Sie tun es oft heimlich. Sie verschweigen ihrem ...