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WAZ: Lob der Polizei. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

Essen (ots) - Was genau passiert ist; woran Mirco letztlich gestorben ist; was der mutmaßliche Täter, selbst ein zweifacher Vater, ihm angetan hat: Noch wissen wir es nicht. Klar ist nur, dass Mirco tot ist.

Erst jetzt, vier Monate nach dem Verschwinden des damals zehnjährigen Kindes, dürfen Eltern, Verwandte und Freunde mit der Trauer beginnen. Sie werden dafür viel Kraft und Unterstützung brauchen.

Die Polizei jedenfalls hat durchgehalten - aller ermüdenden und desillusionierenden Fahndungen zum Trotz. Fahndungen, bei denen Hunderte von Beamten samt Spürhunden und/oder Hochleistungstechnologie - immer wieder ergebnislos - Wälder und Felder durchkämmten.

Weitermachen war die Devise. Neue Zeugen anhören, alte noch einmal befragen. 9000 Hinweisen ging die 60-köpfige Sonderkommission nach. Schließlich ging es darum, den Halter eines Passats zu finden, eines Allerweltsautos also. Mehrere tausend kamen in Betracht. Eine derartige Ermittlung gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Die Polizei hat sie gefunden - dank ihrer Ausdauer, ihrer Hartnäckigkeit, ihrem unerschütterlichen Glauben, letztlich dem Täter auf die Spur zu kommen.

Bei aller Betroffenheit: Dafür haben die Beamten großes Lob verdient.

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