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WAZ: An der Grenze zur Perfektion - Kommentar von Gerd Heidecke

    Essen (ots) - Das gasbetriebene Mini-Blockheizkraftwerk ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Energieerzeugern. Ein "Blöckchen" im Keller erzeugt Wärme und Strom und das wohlige Gefühl von maximaler persönlicher Versorgungssicherheit bei minimaler allgemeiner Umweltbelastung. Paart man den unvergleichlich hohen Wirkungsgrad durch Kraft-Wärme-Kopplung noch mit dem Einsatz von Biogas aus Abfällen, würde das System an der Grenze zur Perfektion arbeiten. Das wird den Zentral-Energieversorgern mit ihren Milliarden-teuren Elektrizitätserzeugungsfabriken natürlich nicht gut in die Bilanzen passen, wenn auf die Schnelle zehntausende Kunden eines Ökostrom-Anbieters zu ihnen in Konkurrenz treten. Die schönsten Streitereien um die Höhe der Einspeisevergütung oder die Netzgebühren kann man sich jetzt schon vorstellen. Allerdings hat der Lichtblick-Zwerg mit Volkswagen nicht nur einen gigantischen Partner im Technischen, sondern einen unschlagbaren Verbündeten. Schließlich hat Ferdinand Piëch viel siegreiche Erfahrung mit großen Gegnern, die seine Kreise stören wollten.

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