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WAZ: Ramelow nennt Althaus-Rücktritt das "tragische Ende eines tragischen Landesvaters"

    Essen (ots) - Bodo Ramelow, Spitzenkandidat der Linkspartei in Thüringen, nennt den Rücktritt des thüringischen Ministerpräsidenten und CDU-Landeschefs  Dieter Althaus einen "längst überfälligen Schritt eines abgewählten Ministerpräsidenten". Ramelow sagte der Essener WAZ-Mediengruppe (Freitagausgabe), die thüringische CDU habe offensichtlich erkannt, dass sie mit Althaus "keinen Blumentopf mehr gewinnen kann". Auf Althaus sei der Wahlkampf "ganz allein zugeschnitten gewesen".  Die "krachende Niederlage" der Union, so Ramelow zur WAZ, müsse zur Folge haben, dass "die CDU in die Opposition geht". Der Rücktritt von Althaus sei das "tragische Ende eines tragischen Landesvaters". Dass der Rücktritt die Ambitionen der Linkspartei auf eine Koalition mit der SPD erschweren könnte, sieht Ramelow nicht. Die SPD könne nun nicht ernsthaft eine Koalition mit der "abgewählten Union" anstreben. Aus Sicht der Linkspartei habe sich durch den Rückzug von Althaus nichts an der Ausgangsposition  verändert. "Wir wollen den Politikwechsel."

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