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WAZ: Exportweltmeister - Symbole bleiben - Leitartikel von Thomas Wels

    Essen (ots) - Und schon wieder geht es an ein Symbol der deutschen Wirtschaftskraft. Folgt nach der Automobil-Industrie, die im Lande der Erfinder des Automobils und der Autobahnen schwere Bremsspuren hinterlässt, nun der Abschied vom Titel des Exportweltmeisters? Geht das Gefüge jetzt vollends aus dem Leim, wenn nicht einmal mehr auf die Maschinen und Anlagen "made in Germany" Verlass ist? Die Entwicklung ist beunruhigend, Panik ist nicht angebracht. Früher oder später geht's wieder aufwärts, das ist gewiss. Ungewiss ist, wie lange und tief es abwärts geht. Es gibt keinen Grund zu verzagen. Ist dieses Land nicht das Wirtschaftswunderland, das mit Fleiß und Erfindungsreichtum und Mut aus Trümmern erwachsen ist? Hat Deutschland nicht den weltweit einmaligen Kraftakt geschafft, eine marode Volkswirtschaft wie die der DDR weitgehend aufzurichten? Hat Deutschland nicht trotz allem Gemäkele eines der besten Sozialsysteme der Welt? Genau. Und deshalb werden die Maschinen und Anlagen und Autos aus D weiter gebraucht, nach der Krise umso mehr.

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