Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westdeutsche Allgemeine Zeitung mehr verpassen.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Heute ist Weltkindertag - Kommentar von B. Stauber-Klein

Essen (ots)

Das ist doch das Schönste an der Kindheit. Mit der
Freundin Nachmittage zu verbringen, um Playmobil zu spielen. Mit dem 
Freund bei Wind und Wetter auf dem Bolzplatz zu toben. Einfach mal 
rauszugehen und zu gucken, wer noch so herumläuft. Quatschgeschichten
erzählen.
Das Schönste der Kindheit, die Pflege der Freundschaften, sollte 
auch das Normale sein. Doch Kinder gehen heutzutage nicht zum Fußball
oder zum Klavierunterricht. Sie gehen zum Fußball und zum 
Klavierunterricht. Malschulen boomen, es gibt Kinder-Joga, Aikido, 
Schauspielunterricht. Es gibt die Ganztagsschule, den Schulchor, die 
Schach-AG. Eltern und Kinder verbringen Nachmittage mit der 
Erledigung der Hausaufgaben, weil schon in der Grundschule der 
Leistungsdruck groß ist.
Vieles ist gut und richtig. Kinder sollten auch über die Schule 
hinaus eine Menge Anregungen bekommen. Doch bei allem Ehrgeiz: Kinder
brauchen unorganisierte Nachmittage. Wenn Langeweile droht, ist das 
gar nicht so schlecht. Denn Langeweile lässt die Sehnsucht zu nach 
den besten Freunden. Und gibt dann die Zeit, um ins konzentrierte 
Spiel zu finden. Was auch immer das sein mag.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 19.09.2008 – 19:51

    WAZ: Nach der Haushaltswoche - Koalition auf Konfrontationskurs - Leitartikel von Angela Gareis

    Essen (ots) - Wenn die Kanzlerin scheinbar Widerstreitendes in Einklang bringen möchte, verwendet sie das Sprachbild von den zwei Seiten einer Medaille. In dieser Woche im Bundestag bestand Angela Merkels Medaille daraus, einerseits den Haushalt gesund zu sparen und anderseits Bürger finanziell entlasten zu wollen. In dieser Woche wurde allerdings sehr ...

  • 19.09.2008 – 19:42

    WAZ: Retten, was zu retten ist - Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Die Wucht, mit der die zweite Welle der US-Finanzkrise die Wall Street hinwegfegte, ist beängstigend. So beängstigend, dass Washington nun mit einem nie da gewesenen Stützungsprogramm in die Taschen amerikanischer Steuerzahler greift, um zu retten, was zu retten ist. Die Rede ist von 1000 Milliarden Dollar, die das Paket kosten könnte. Viel? Immerhin geht es um das gesamte US-Finanzsystem. Die ...