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WAZ: Strom zwischen gut und böse - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots)

Die Sympathien sind klar verteilt: Hier die bösen
Energie-Konzerne, die den Bürgern räuberisch in die Tasche greifen, 
dort die gute Politik und das heldenhafte Kartellamt, die sich als 
Verbraucherschützer gerieren. Eine schöne Geschichte, leider nicht 
ganz richtig.
 Keine Frage: Vier große Konzerne, die sich den Markt aufteilen, sind
nicht das, was man Wettbewerb nennt. Allerdings: Der Börsenpreis für 
Strom ist 2005 und 2006 stark gestiegen, und dieser Preisanstieg 
macht sich erst mit Verzug in den Haushaltspreisen bemerkbar: 2008 
nämlich. Woher kommt der Anstieg des Börsenpreises: Die 
Rohstoffpreise für Erdgas und Kohle sind gestiegen, der Anteil an 
erneuerbaren Energien auch.
 Wegen des Gesetzes für erneuerbare Energien (EEG) aber kostet 
EEG-Strom etwa zehn Cent je Kilowattstunde, herkömmlicher Strom etwa 
3,5 Cent. Mehr erneuerbare Energie, etwa aus Windkraft, wie es im 
vergangenen Jahr der Fall war, bedeutet steigende Strompreise. Das 
ist unangenehm. Aber politisch gewollt.

Pressekontakt:

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Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

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