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Lebensmittel Zeitung: Edeka und Lidl wollen künftig "faire Milch" verkaufen

    Frankfurt/Main (ots) - Edeka und Lidl planen nach Informationen der Lebensmittel Zeitung (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) offenbar die streikenden Bauern mit dem Angebot "fairer Milch" zu besänftigen. Der Bauernverband ziert sich noch.

    Die seit Wochen andauernden Proteste der Milchbauern sowie die unqualifizierten Anwürfe von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, gehen dem Handel zunehmend auf die Nerven. Der will offenbar nun den "Schwarzen Peter" an die Verbraucher weiterreichen und sich selbst aus der Schusslinie nehmen. Von Molkereien ist zu hören, dass Edeka und angeblich auch Lidl in Kürze mit "fairer Milch" die Bauern besänftigen wollen. Lidl wollte diese Informationen nicht bestätigen. Dem Verbraucher werde garantiert: 5 Cent vom Kaufpreis für 1 Liter Milch gehen an die heimische Landwirtschaft. Liefern soll eine Handvoll Genossenschaftsmolkereien.

    Den Anstoß zum Projekt soll der Deutsche Bauernverband gegeben haben. Dem Startschuss hat er aber bisher noch kein Placet erteilt. Die Branche ist skeptisch. "Mir hat bisher noch keiner erklären können, wie das funktionieren soll", so ein Molkereichef gegenüber der Lebensmittel Zeitung. Dem Vernehmen nach erwägt Edeka, weitere deutsche Agrar-Produkte ins Fair-Programm aufzunehmen.

    Kontakt: Bernd Biehl, Chefredaktion Lebensmittel Zeitung / Telefon 069 75 95-14 02 / E-Mail Bernd.Biehl@dfv.de / Internet www.lz-net.de

    29. Mai 2008

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