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Abgehörte Gespräche deutscher Kriegsgefangener: The HISTORY Channel zeigt Doku-Dreiteiler über britische Geheimoperation

Abgehörte Gespräche deutscher Kriegsgefangener: The HISTORY Channel zeigt Doku-Dreiteiler über britische Geheimoperation
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  • „Recording Evil – Die geheimen Nazi-Protokolle“: Doku-Dreiteiler über eine britische Abhöraktion, deren Gesprächsprotokolle belegen, wie offen deutsche Kriegsgefangene über die Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden sowie weitere NS-Verbrechen berichteten
  • Die Dokumentation basiert auf Originaltranskripten sowie den Erinnerungen der „Secret Listeners“ – deutschsprachiger jüdischer Flüchtlinge, die für den britischen Geheimdienst die Gespräche der Kriegsgefangenen auswerteten. Für die Doku lesen Sprecher Auszüge aus den Transkripten.
  • Deutsche TV-Premiere ab 17. Juli immer freitags um 21:55 Uhr auf dem HISTORY Channel sowie auf Abruf

München, 2. Juli 2026 – Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs: Der Geheimdienstoffizier Thomas Kendrick lässt deutsche Kriegsgefangene in speziell präparierten Lagern mit versteckten Mikrofonen überwachen. Die Gespräche, die die Gefangenen untereinander in vermeintlich geschützter Atmosphäre führen, werden heimlich mitgeschnitten und transkribiert. Eigentlich soll die Operation militärische Informationen liefern. Stattdessen dokumentieren die Aufzeichnungen, wie offen über Verfolgung, Zwangsarbeit und die Ermordung von Jüdinnen und Juden gesprochen wird.

Der Doku-Dreiteiler „Recording Evil – Die geheimen Nazi-Protokolle“, den der HISTORY Channel nun als exklusive deutsche TV-Premiere zeigt, erzählt die Geschichte einer der größten britischen Abhöraktionen des Zweiten Weltkriegs und rückt Originalquellen zum Holocaust und zu den NS-Verbrechen in den Fokus. Die sogenannten „Secret Listeners“ – unter ihnen zahlreiche jüdische Flüchtlinge aus Deutschland – werteten tausende dieser Mitschnitte deutscher Kriegsgefangener aus. Da die historischen Tonaufnahmen nach ihrer Transkription gelöscht und die Schallplatten wiederverwendet wurden, lesen in „Recording Evil“ die Sprecher Dino Kotzian und Peter Trzka Auszüge der erhaltenen Transkripte. Die Dokumentation verbindet diese mit persönlichen Erinnerungen ehemaliger Beteiligter der britischen Geheimoperation und ihrer Angehörigen, darunter Auszüge aus den Memoiren der britischen Geheimdienstoffizierin Catherine Townshend sowie Berichte von Sandra Robinson, der Tochter des „Secret Listeners“ Erich Mark. Ergänzt wird dies durch freigegebene britische Geheimdienstunterlagen, zeitgenössische Aufzeichnungen sowie Einordnungen von Expertinnen und Experten wie Dr. Helen Fry und Prof. Havi Dreifuss. Dadurch wird nachvollziehbar, wie früh Hinweise auf die Verbrechen des NS-Regimes vorlagen und wie offen deutsche Soldaten über ihre Beteiligung daran sprachen.

Erst Anfang der 2000er-Jahre begann die wissenschaftliche Erschließung der umfangreichen Abhörprotokolle. Ausgelöst wurde dies durch einen Zufallsfund des Militärhistorikers Sönke Neitzel, der die Quellen erstmals wissenschaftlich auswertete. Dadurch wurden die Abhörprotokolle zu bedeutenden historischen Quellen für die Forschung zum Zweiten Weltkrieg und zum Holocaust.

Entwickelt wurde „Recording Evil – Die geheimen Nazi-Protokolle“ von Danny Liber, Yaron Niski und Udi Zamberg. Regie führten Yaron Niski und Danny Liber. Produzenten sind Jay Ruderman und Udi Zamberg, Executive Producer Dana Stern. Produziert wurde der Doku-Dreiteiler von Totzeret Ha'aretz Productions. Für die Dokumentation entstanden unter anderem Aufnahmen in Berlin.

„Recording Evil – Die geheimen Nazi-Protokolle“ ist an den Freitagen 17., 24. und 31. Juli jeweils um 21:55 Uhr auf dem HISTORY Channel in deutscher Erstausstrahlung zu sehen. Alle drei rund einstündigen Folgen sind zudem auf Abruf verfügbar.

Weitere Informationen zu The HISTORY Channel sind unter www.history.de, www.facebook.com/HISTORYdeutschland, www.instagram.com/history_de sowie www.youtube.com/historyde zu finden.

Nicolas Finke
Head of Press & PR
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