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Märkische Oderzeitung

Märkische Oderzeitung: Zwei Banken wollen aus der ILB aussteigen

Frankfurt/Oder (ots)

Die Märkische Oderzeitung veröffentlicht in
der Dienstagausgabe folgende Nachricht. Wir stellen sie vorab zur 
Veröffentlichung zur Verfügung.
Potsdam. Die Landesbank Berlin (LBB) will Ende 2005 als 
Anteilseigner der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) 
aussteigen. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hat die LBB 
schriftlich die Kündigung ihrer
Beteiligung ausgesprochen. Das bestätigte das brandenburgische
Finanzministerium der Märkischen Oderzeitung. Auch die NRW.BANK 
erwägt, sich von ihrer Beteiligung an der ILB zu trennen. Der 
Sprecher dieser Bank bestätigte diesbezügliche gemeinsame 
Überlegungen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Eine Kündigung 
der Anteile ist jedoch noch nicht erfolgt.
Zwischen ILB und LBB hat sich der Streit um die Beendigung der 
Beteiligung wegen unterschiedlicher Rechtsauffassungen nun jedoch 
zugespitzt. "Die LBB hat zu deren Klärung im August eine gerichtliche
Prüfung vor dem Potsdamer Verwaltungsgericht eingeleitet", sagte der 
Sprecher des Ministeriums Ingo Decker. Die Sprecherin der LBB, 
Constanze Stempel, verwies auf den Beschluss eines neuen 
Sparkassengesetzes durch das Berliner Abgeordnetenhaus. "Danach wird 
die LBB zum 1. Januar 2006 in eine AG umgewandelt", sagte Stempel. 
Nach jetzigen Rechtsgrundlagen könne eine LBB AG nicht Trägerin der 
öffentlich-rechtlichen Investitionsbank Brandenburg sein. "Deshalb 
musste die LBB von ihrem Kündigungsrecht für die Beteiligung zum 
Jahresende 2005 Gebrauch machen", begründete sie den Schritt. Der 
Sprecher der NRW.BANK begründete die Überlegungen zur Veräußerung der
ILB-Anteile so: "Wir sind die Bank des Landes Nordrhein-Westfalens 
und konzentrieren uns auf unser Land. Die ursprüngliche Kooperation 
nach der Wende ist seit längerem abgeschlossen".
"Die laufende und zukünftige Geschäftstätigkeit sowie 
Fördertätigkeit der ILB ist von den genannten Entwicklungen nicht 
betroffen", sagte der Sprecher des Finanzministeriums. Das Land 
Brandenburg strebe mit beiden Anteilseignern eine einvernehmliche 
Lösung an. Er wollte sich nicht dazu äußern, wer die Anteile 
übernehmen könnte. Ebenso nicht zu den Konsequenzen solange das 
Ergebnis nicht bekannt sei.
Das Land Brandenburg hält ebenso wie die LBB 25 Prozent Anteile, 
die NRW.BANK 50 Prozent.  Das Stammkapital der ILB beträgt insgesamt 
110 Millionen Euro.

Rückfragen bitte an:

Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de

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